10.000 Patientin zur Herzkatheteruntersuchung begrüßt

Im Lausitzer Seenland Klinikum, LSK, wurde am 29.Mai 2013 die 10.000. Patientin zur Herzkatheteruntersuchung begrüßt. Dr. med. Olaf Altmann, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, überreichte der...

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Krankenhaus_HoyIm Lausitzer Seenland Klinikum, LSK, wurde am 29.Mai 2013 die 10.000. Patientin zur Herzkatheteruntersuchung begrüßt. Dr. med. Olaf Altmann, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, überreichte der 80 Jahre alten Dame,  die an einer Angina pectoris leidet und aus dem Kreiskrankenhaus Weißwasser ins LSK überwiesen wurde, einen Blumenstrauß. Seit 2004 werden solche Untersuchungen zur Diagnostik und Therapie von Koronaren Herzerkrankungen dokumentiert und archiviert. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge unterliegt hohen Qualitätsstandards und gibt den Patientinnen und Patienten damit mehr Sicherheit. Herzkatheteruntersuchungen werden nicht in allen Krankenhäusern durchgeführt, sondern sind zentralisiert. Im LSK gehören sie zu den Routineeingriffen und werden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr durchgeführt. „Das Risiko ist gering. Eine hohe Fallzahl garantiert zudem, dass die Qualität sehr hoch ist“, erklärt Chefarzt Olaf Altmann. Die Herzkatheterdiagnostik wird bundesweit erfasst und auf Länderebene ausgewertet.
Im Lausitzer Seenland Klinikum wird der Eingriff bei etwa 80 Prozent der Patientinnen und Patienten von der Hand aus durchgeführt, der in der Regel für sie angenehmer ist, weil die Punktionsstelle weniger blutet. In vielen anderen Krankenhäusern wird der Zugang dagegen über die Leistenbeuge gelegt. Bei örtlicher Betäubung wird ein Schlauch durch die Hauptschlagader zum Herzen geführt, um die Herzkranzgefäße darstellen zu können. Durch Einspritzen von Kontrastmittel in die linke Herzkammer kann die Pump- und Klappenfunktion des Herzens dargestellt werden. Auf einem Monitor erkennen die Fachärzte im LSK, insgesamt sind es sieben, ob es Engstellen gibt, ob Gefäße verkalkt sind, ob der Herzmuskel nur eingeschränkt mit Blut versorgt wird. Aus einer Gefäßverengung könnte nämlich ein Herzinfarkt entstehen. In dringenden Fällen kann im Anschluss an die Untersuchung eine Behandlung mit Kathetern erfolgen. Dabei soll die Engstelle erweitert, das Gefäß z.B. durch eine Gefäßstütze (Stent) stabilisiert werden, um wieder eine ausreichende Durchblutung der Herzkranzgefäße herzustellen. Wenn das Untersuchungsergebnis keine anschließende Behandlung notwendig macht, können die Patientinnen und Patienten am gleichen Tag wieder nach Hause gehen oder bleiben maximal eine Nacht.

Foto: Quelle LSK, Chefarzt Olaf Altmann begrüßt die 10.000 Patientin zur Herzkatheteruntersuchung

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