Ausbildung & Handicap. Berufsbildungswerke.

52 Berufsbildungswerke (BBW) gibt es bundesweit. Sie bieten eine Vielzahl von Angeboten in vorbereitenden Ausbildungsmaßnahmen und eine qualifizierte Bildung für Jugendliche mit Behinderungen. Ziel ist die Eingliederung der...

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52 Berufsbildungswerke (BBW) gibt es bundesweit. Sie bieten eine Vielzahl von Angeboten in vorbereitenden Ausbildungsmaßnahmen und eine qualifizierte Bildung für Jugendliche mit Behinderungen. Ziel ist die Eingliederung der Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt. Unter dem Einfluss der Behindertenrechtskonvention intensivieren sich unter dem Begriff der „Inklusion“ diesbezügliche politische Bemühungen. Er beinhaltet die persönliche, gesellschaftliche und soziale Integration in das „normale“ Alltagsleben. Modernste Ausbildungsstätten, Berufsschulen und Wohngelegenheiten sind die Pluspunkte der Berufsbildungswerke.

Neben der Berufsbildung stehen die individuelle Förderung und die Entwicklung der Persönlichkeit im Mittelpunkt. Stärker als bei nicht-behinderten Auszubildenden entscheiden die ganz individuellen Neigungen, Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit über berufliche Einsatzgebiete der Rehabilitanden. Zur Zeit werden in den Berufsbildungswerken Menschen mit Handicap in mehr als 240 Berufen der Industrie und Bautechnik, des Handwerks, der Land- und Hauswirtschaft sowie in kaufmännischen Bereichen ausgebildet. Lehrer, Ausbilder, Psychologen und Sozialpädagogen arbeiten interdisziplinär zusammen und erstellen auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) individuelle Förderpläne. Die Ausbildungen enden mit anerkannten Abschlüssen und bilden damit ein zuverlässiges Fundament für den weiteren Berufsweg.

Einen Überblick und mehr Information zu den Berufsbildungswerken sind zu finden unter www.bmas.de.

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