Beate Uhse stellt Katalogversand ein

Beate Uhse macht Schluss mit Print. Wer am Valentinstag- ausgerechnet dem Tag der Liebe, einen Beate Uhse Katalog im Briefkasten hat, sollte diesen behalten. Er ist ein Stück...

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Beate Uhse macht Schluss mit Print. Wer am Valentinstag- ausgerechnet dem Tag der Liebe, einen Beate Uhse Katalog im Briefkasten hat, sollte diesen behalten. Er ist ein Stück Geschichte deutschen Katalogversandes. Es wird der letzte gedruckte Katalog des Erotikhändlers sein.

Wie das Unternehmen mitteilte, fokussiert es sich noch stärker auf die E-Commerce und Einzelhandel und stellt das klassische Kataloggeschäft ein. Der letzte Katalog erscheint in Kürze zum Valentinstag. Die hieraus frei werdenden Mittel werden in Marketing- und Vertriebsaktivitäten zur Stärkung des Onlinehandels eingesetzt, um die Umsetzung der Neuausrichtung der Marke konsequent voran zu bringen. Zudem wird die TV-Werbung intensiviert und 2016 auf deutschen, niederländischen, belgischen und französischen TV-Sendern geschaltet.

Im Zuge der Neuausrichtung wird das Filialnetz noch stärker auf die zukunftsträchtigen Zielgruppen Frauen und Paare ausgerichtet. Standorte, die nicht in dieses Konzept passen und verlustbehaftet sind, werden geschlossen. Der Vorstand entschied daher, von denen am 30. September vorhandenen 78 Shops, insgesamt 16 Filialen zu schließen.  Hiervon entfallen 13 auf die Niederlande, die innerhalb des ersten Quartals 2016 geschlossen werden, und drei auf Deutschland, die bereits im Dezember 2015 geschlossen wurden.

Die Einstellung des Kataloggeschäfts und die Schließung von Filialen führen zu einem Abbau von 90 Mitarbeitern. Daneben wird die Anzahl der Beschäftigten in einzelnen Funktionsbereichen, wie zum Beispiel der Logistik und Administration reduziert, um die Kosten weiter zu senken. Insgesamt sinkt die Anzahl der rund 595 Mitarbeiter im Konzern hierdurch um 150 Beschäftigte.

Foto: Presse Beate Uhse AG

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