Besucherrekord zum Tag des offenen Denkmals in Bautzen

Mit dem bundesweiten Thema „Handwerk, Technik, Industrie“ hat sich der Tag des offenen Denkmals in Bautzen erneut als Besuchermagnet erwiesen. Foto: privat Insgesamt wurden an den 15 Objekten, die...

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Mit dem bundesweiten Thema „Handwerk, Technik, Industrie“ hat sich der Tag des offenen Denkmals in Bautzen erneut als Besuchermagnet erwiesen. Foto: privat
Mit dem bundesweiten Thema „Handwerk, Technik, Industrie“ hat sich der Tag des offenen Denkmals in Bautzen erneut als Besuchermagnet erwiesen. Foto: privat

Insgesamt wurden an den 15 Objekten, die ihre Türen für Besucher geöffnet hatten, exakt 20.394 Besuche gezählt – und damit ein neuer Besucherrekord eingestellt. Mit 3.500 zählten die Mitarbeiter des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in
diesem Jahr die meisten Besucher am Burgtheater, wo die Gäste neben dem Denkmalstag auch zum Tag der offenen Tür der Spielstätte geladen waren.
Einen Besucheransturm konnten auch die Betreuer der Hammermühle in der Seidau verbuchen. Die Geschichte der Mühle an der Spree lässt sich bis in das Jahr 1493 zurückverfolgen, seit 1888 wurde sie als Getreidemühle genutzt und wird von den Eigentümern, der Tochter des letzten Hammermüllers, auch heute noch genutzt.

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Großes Interesse zeigen die Besucher auch an den Gebäuden am Kupferhammer. Das Areal, das einen wichtigen Teil Bautzener Industriegeschichte darstellt, konnte nach einer umfangreichen Sanierung zum modernen Mehrgenerationen-Wohnprojekt erstmals besichtigt werden. Der Kupferhammer war auch Thema des Vortrags „Der Bautzener Kupferhammer und die Familie Reinhardt. Ein Einblick in das Familienarchiv“, mit dem bereits am Freitagabend der Auftakt zum diesjährigen Denkmalstag in Bautzen begangen wurde. Dabei übergab die Leiterin des Archivverbundes Bautzen, Grit Richter-Laugwitz, das inzwischen fertiggestellte Findbuch zum Nachlass der Familie Reinhardt an Jörg Drews, Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH, und Nachfahren der Familie.

Zu den Publikumslieblingen zählten weiterhin das 1680 erbaute Gersdorffsche Palais, das Bautzener Wahrzeichen Alte Wasserkunst, das liebevoll sanierte Wohnhaus Siebergasse 5, die Gedenkstätte Bautzen, die historische Wäscherolle „Halber Mond“ in der Äußeren Lauenstraße und die JVA Bautzen.

Text: Pressestelle Bautzen

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