Dem Laster nachgeben…

… und die Liebe auffrischen mit Geschichten gegen die Einsamkeit und für den Genuss auf der Jakubzburg Mortka Wo? Die Jakubzburg ist eine original mittelalterliche Burg – entworfen,...

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… und die Liebe auffrischen mit Geschichten gegen die Einsamkeit und für den Genuss auf der Jakubzburg Mortka

Wo?

Die Jakubzburg ist eine original mittelalterliche Burg – entworfen, geplant und erbaut im 21. Jahrhundert. Liebevoll bis ins kleinste Detail entstand hier ein Ort zum Wohnen, Verweilen und um Kultur genießen. Mitten im kleinen Dorf Mortka bei Lohsa, in der direkten Nachbarschaft zum Biosphärenreservat, also ohne Zweifel, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.

Das künstlerische Konzept für die Jakubzburg folgt in der Architektur dem Grundgedanken, alten Materialien eine neue Wirkungsstätte zu geben, sie in einen neuen Kontext zu setzen. Umgesetzt wird dies beispielweise mit Grabplatten eines aufgelösten Friedhofs oder diversen Teilen ehemaliger Scheunen und historischer Gebäude, deren Material durch die Menschen in der Region herangetragen und für den Bau gespendet wurde. Die neu gebaute Burg aus Granit und Eiche ist ein Ort des Ruhens und Ankommens, des Versicherns im Alltag und doch auch eine Vision, die Kraft gibt, das eigene Werk anzugehen.

plakat_das-laster-der-worte_mortkaWas?

Im „Laster der Worte“ des jungen Künstlerkollektivs LuRa aus Leipzig gibt es eine Kostprobe, ein Wägen, was wir von der erotischen Liebe und der Sinnlichkeit im Alltag erwarten können, daher, was wir uns selbst und unserer Sinnlichkeit schulden.

Was sagen uns bisher gelebte Formen des Beisammenseins, wie können Wege geöffnet und begehbar gemacht werden? Wie kann in jungen wie lang etablierten Partnerschaften das „sich einlassen“ auf den anderen immer wieder neu entdeckt werden?

Der Vorschlag dafür:

Eine Prise Salz, ein Schluck gut abgekochte Leidenschaft, dazu Geschichten, die auf der Zunge zergehen: Zu kleinen Köstlichkeiten auf dem Tisch wird an drei Abenden Mia und Joshua gelauscht, zwei Fremden, die jede Nacht im Netz nach Ablenkung von ihrer Schlaflosigkeit suchen. Die beiden gehen eine Wette ein: Mia erhält die Gelegenheit dem gewitzten Verführer Joshua neun Mal am Tagesende eine sinnliche Geschichte zu erzählen – eine, die ihn überrascht und von der er, der alles erlebt hat, den Ausgang noch nicht kennt. Im Gegenzug bezirzt er das Publikum um aus seiner Sicht von Lust und Leid mit den Beziehungen zu berichten.

Zwei Schauspieler, begleitet von einem übermütigen Cellisten mit ganz eigenen Ansichten, erzählen wie in 1001 Nacht um die Wette, um die Lebenslust neu zu entfachen. Es sind Geschichten über Partnerschaft und Sehnsüchte, den Genuss und seinen Preis. Und all das, was im Alltag oft zu kurz kommt.

Wer?

Joshua wird gespielt von Jan Baake, den es nach seinem Engagement am Gerhard-Hauptmann-Theater Zittau wieder in die Lausitz verschlägt.

Rahel Döhring wohnt in Leipzig und ist dort vor allem beim Straßentheater mit dem IBE-Theater bekannt.

Matthias Hübner: Der Grenzgängercellist arbeitet klassisch wie rockig mit seinem Instrument und bringt es mit der Band Trojka u.a. zum Klingen.

Matthias Seidel: Regisseur und Theaterpädagoge seit 2008, Arbeiten in Leipzig, Görlitz und Thüringen, Projekte in den Bereichen Schauspiel, Performance, Straßen-, Clowns- und Improvisationstheater. Mitorganisator und Mitwirkender der Leipziger Straßentheatertage

Premiere: 1. Oktober 2016 um 19 Uhr

Weitere Vorstellungen am 7. und 8. Oktober jeweils um 19 Uhr

Jakubzburg / Koblenzer Straße 19a / 02999 Lohsa OT Mortka

Karten unter 035724 – 569216 / jakubzburg@gmail.com

Preis: 26,50 inklusive kleiner Köstlichkeiten auf dem Tisch

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