Die 5 Prinzipien jedes Forex Händler um Geld zu sparen.

Für die meisten Menschen die in den Devisenhandel einsteigen, ist es besonders wichtig, so viel wie  möglich Gewinn zu erzielen. Vielen ist aber nicht bewusst, wie schnell man...

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Für die meisten Menschen die in den Devisenhandel einsteigen, ist es besonders wichtig, so viel wie  möglich Gewinn zu erzielen. Vielen ist aber nicht bewusst, wie schnell man sein Geld, das man eigentlich vermehren möchte bei der falschen Vorgehensweise verlieren kann. Alle suchen und manche Versprechen den Trick zum Austricksen des Marktes gefunden zu haben. Doch einen Tipp wie man nur Erfolge erzielt, existiert nicht und würde falls doch von Niemandem für Geld (welch Ironie)  preisgegeben werden. Hinzu kommt natürlich, dass keine Strategie alle Eventualitäten erfassen kann, da niemand alles weiß kann. Wesentliche zuverlässiger sind daher Strategien, die mittels Computer erstellt wurde. Hinter den garantieren Erfolgsversprechen sollte als niemals der heilige Gral des Reichtums gesucht werden. Meistens basiert der Erfolg auf Diversifizierung oder Treue zur Strategie.  Doch in einem Punkt sind sich die erfolgreichsten Menschen dieser Welt einig. Den Verlust sollte man nach Möglichkeit eindämmen. Verhindern lässt sich nicht alles, denn manche Erfahrungen sind unabdingbar mit dem eigenen Lernprozess verbunden.

Die folgenden 5 Tipps können fundamentale unnötige Risiken verhindern und sollten daher verinnerlicht werden.

Verwalte dein Geld!

Das Schlimmste was passieren kann, ist wieder von Null anfangen zu müssen. Wenn das Geld anfängt zu verbrennen, sollte man es aus dem Feuer holen.  Ein All-in Gelegenheit ist so selten möglich dass es kaum empfehlenswert ist, und daher zu 90% vermieden werden sollte. Für die Teilnahme am Geschäft und zur eigenen Existenz sollte immer mehr als genug übrig bleiben. Hier sprechen viele Experten von den sogenannten Opportunity Costs. Wer alles setzt wird unflexibel verpasst neue Gelegenheiten in die man investieren könnte.  Eine Faustformel hierzu ist nicht mehr als 2-3% des eigenen Handelsvolumens pro Transfer zu riskieren und für mindestens 40 Transferzüge Kapital zu haben.

Dem Fass einen Boden geben.

Die sogenannte Schmerzgrenze muss ganz klar definiert sein. Bevor das Geld komplett weg ist, muss der Maximum Drawdown gesetzt werden. Ohne „Stop Loss“ verliert man, weil man gar nichts verlieren will, schließlich mehr als nötig.

Mit den Füßen auf den Boden bleiben.

Glück wird stets mit Pech gepaart sein mit dem vorherigen Tipp wird Letzteres wenigsten begrenzt, doch auch nach oben hin gilt nicht zu viel zu erwarten. Wie erwähnt sollte man prinzipiell von der Annahme Abstand nehmen, dass es eine goldene Formel gibt um die Gewinne einzustreichen von denen wir alle gerne träumen. Dann mit jedem Teilnehmer kommt nun mal ein neuer unberechenbarer Faktor hinzu. Daher sollte das nicht Verlieren von Geld als Erfolg angesehen werden. Mit der Zeit kann durch das Erweitern von Wissen und Erfahrungen ein gewisser Optimismus angesetzt werden. Wenn Aufregung im Spiel ist, schaltet das Gehirn aus bzw. um und weder aus Angst noch aus Euphorie sollte daher gehandelt werden.  Selbst wenn die Hälfte der eingesetzten Pips erfolgreich war, die andere Hälfte jedoch die Stop Loss (Schmerzgrenze) berührt hat, so muss nach Abzügen von Spreads ( z.B. Brokergebühren) mit einer deutlich geringeren Einnahme als erhofft ausgegangen werden.

Handel ist sozial.

Als einsamer Wolf wird das Überleben im Handel schwer. Auch wenn man hier jeder ums liebe Geld kämpft, letztlich wollen alle das Selbe. Daher sollte man sich stets mit anderen Austauschen, nicht nur Tipps zu erfahren auch um Information und Warnungen vor Trends schneller mitzubekommen. Dabei sind die Kontakte mit anderen Händlern besser als nur das Lesen der Geheimnisse der großen Gewinner. Je mehr Anfänger oder Fortgeschrittene man kennt, desto mehr hat man die Chance von deren Fehler zu erfahren bevor sie selbst erlebt. Das Teilnehmen an der entsprechenden Communities oder das Starten eines Blogs um Erfahrungen zu teilen, kann man nur empfehlen. Auch hier wird man nützliche Tipps bekommen, wenn keine überhöhten Erwartungen an die Gewinne kommuniziert werden. Die menschliche Einschätzung ist nie perfekt, daher empfiehlt sich auch eine Software bzw. das Metatrader Backtesting einzusetzen um die nüchternen historischen Zahlen mit den Spekulationen und Vermutungen abzugleichen oder Strategien zu testen. Auf dem Blog Admiral Markets hat man hierzu die besten Programme hierfür getestet.

Man spielt nicht mit Geld.

Der Unterschied zum Glücksspiel sollte ganz klar sein. Beim Forex Handel vertraut man nicht auf Glück oder eine höhere Gewalt. Die Wahrscheinlichkeit kann mit jeder Erfahrung und mehr Wissen erhöht werden. Und Kurse korrelieren mit der Außenwelt.  Eine gute Strategie setzt darauf, dass ein Bulle und ein Bär nie ewig währen und sich gegenseitig ablösen.

Nicht das Glück sollte der Grund für den Gewinn sein, sondern weil man nach ständiger Lektüre und Weiterbildung Trends antizipieren lernt. Deshalb wird hier auch nie alles investiert und wer Spaß sucht kann andere Dinge konsumieren oder das Geld auf die Bank legen. Forex Handel ist ein hartes Geschäft und niemand sollte sich freiwillig über den Tisch ziehen lassen. Lohnt die Gelegenheit das Risiko nicht, sollte man sich lieber zurückhalten. Alles was der eigenen Strategie widerspricht kann auf kurz oder lang zum Verlust führen. Wer den Markt ausspielen möchte, den spielt bald der Markt aus. Dann gewinnt wie im Casino am Ende wieder das Haus.

Wenn Sie diese 5 Tipps nun beherzigen, sind Sie zumindest psychologisch für die meisten Eventualitäten gerüstet. Für den Rest gilt, Übung macht den Meister.

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