Die beliebten Kampfspiele im Trend – vom Browser bis zum eSport

Videospiele sind ein Hobby von Millionen von Menschen weltweit. Ob Casual oder Hardcore Gamer, Menschen aller Altersklassen sind von dem virtuellen Spaß fasziniert. Als besonderes Phänomen erkennt man...

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Videospiele sind ein Hobby von Millionen von Menschen weltweit. Ob Casual oder Hardcore Gamer, Menschen aller Altersklassen sind von dem virtuellen Spaß fasziniert. Als besonderes Phänomen erkennt man hierbei, dass die allermeisten Spiele kampforientiert sind, von Sportsimulationen und dergleichen mal abgesehen. Vom Browser bis zum eSport haben Kampfspiele die Herzen erobert.

‚EPS XI Counter Strike: Global Offensive‘ artrubr via Flickr (CC BY 2.0)

Obwohl sie nicht unumstritten sind, schaffen Kampf- und Kriegsspiele einen virtuellen Raum, in dem man keinen echten Schaden anrichtet, sondern nur Spannung und Nervenkitzel aufbaut. Seien es Shooter oder Strategiespiele, Rollenspiele, Sci-Fi- und Fantasy-Titel oder Browserspiele: Überall gibt es Kontrahenten zu bekämpfen und Herausforderungen zu bewältigen. Die Auswahl des Settings ist hier mannigfaltig.
Die Strategiespiele League of Legends und Dota 2 gelten als berühmteste Spiele ihrer Art, ebenso wie die Ego-Shooter Call of Duty und Counter Strike. Doch sind es nicht nur groß angelegte PC-Spiele, die Action bieten, sondern auch browserbasierte Kampfspiele, die jeder ohne große Installation schnell genießen kann. Wer Casinos mag, kann auch mit Spielautomaten Spiele online nutzen, denn auch hier bieten sich verschiedene kriegs- und kampfbasierte Settings an. So findet man mit Warlords ein Spiel, welches sowohl Komponenten der Kelten und Wikinger als auch fernasiatische Elemente einfließen lässt. Bei Troll Hunters wiederum wird ein Flair bei den Galliern à la Asterix & Obelix erzeugt; und mit Sticky Bandits ist auch das Wild-West-Szenario abgedeckt. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

‚The International at KeyArena‘ – Dota 2 The International via Flickr (CC BY 2.0)

Besonders groß jedoch sind die eSport-Turniere angelegt. Was noch vor einigen Jahren als private LAN-Party im heimischen Keller anfing, hat sich schon lange zu einem professionellen Geschäft entwickelt. Die eSport-Meisterschaften werden immer populärer. 2016 wurde ein Umsatz von 493 Millionen US-Dollar generiert, 2017 waren es schon 696 Millionen. 2018 soll die Wachstumsrate wieder an Fahrt gewinnen und der Markt bis 2020 mit 1,5 Milliarden US-Dollar dastehen. eSport hat also ein gewaltiges Potenzial, doch bis auf Sportsimulationen wie FIFA haben alle eSport-Wettkämpfe eines gemeinsam; die Spiele sind kampflastig. Sportvereine wie die Bundesligisten FC Schalke 04 und VfL Wolfsburg haben das Potenzial ebenfalls erkannt und ihre eigene eSport-Abteilungen gegründet.
Dota 2 ist ein ideales Beispiel der steigenden eSport-Popularität. Hier kämpfen zwei Teams gegeneinander, die sich auf Pfaden (sog. Lanes) gegen computergesteuerte Gegner durchkämpfen müssen, um am Ende das Hauptquartier des Gegners zu zerstören, was den Sieg bringt. Das gegnerische Team arbeitet natürlich genau an der gleichen Aufgabe, gleichzeitig müssen beide Teams aber ihren eigenen Pfad verteidigen, weswegen es eine Balance aus Angriff und Verteidigung erfordert. Der Dota-Publisher Valve hat zudem angekündigt, das eSport-System zu ändern. So findet die Weltmeisterschaft weiterhin in Seattle statt, dennoch müssen die Teams vorher kleine und große (Minor und Major) Qualifikationsrunden bestehen. Im Oktober findet die erste große Qualifikationsrunde in Hamburg statt. Hier werden den Teams Punkte für ihre Leistungen vergeben, die sie brauchen, um sich zu qualifizieren. Darüber hinaus erwartet die Teams ein Preispool von einer Million US-Dollar. Die zwei besten Teams werden sich hierbei schon direkt qualifizieren können. Insgesamt soll es 11 große und 11 kleine Wettkämpfe geben, bis 2018 die große Weltmeisterschaft in Seattle ansteht.

Wer das Major Event zwischen dem 28.-29. Oktober in Hamburg mitverfolgen will, kann sich dieses kostenlos auf dem Sport1-Kanal anschauen.

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