Die Gelben Luftretter verlassen Bautzen

Im Zuge einer Neu-Ausschreibung der Luftrettung in Sachsen übergibt die gemeinnützige ADAC Luftrettung ab Januar 2019 die Luftrettungsstation „Christoph 62“ Bautzen an die DRF Luftrettung und übernimmt die...

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Im Zuge einer Neu-Ausschreibung der Luftrettung in Sachsen übergibt die gemeinnützige ADAC Luftrettung ab Januar 2019 die Luftrettungsstation „Christoph 62“ Bautzen an die DRF Luftrettung und übernimmt die Station „Christoph 46“ Zwickau.

Den letzten Rettungseinsatz fliegen die gelben Engel von „Christoph 62“ voraussichtlich am 31.12.18 bevor der Hubschrauber H145 zurück nach Sankt Augustin (Bonn/Hangelar) in den Wartungsbetrieb der ADAC Luftrettung fliegt und hier auf seine nächsten Einsätze als Reservemaschine wartet.

Die Piloten von „Christoph 62“ werden zukünftig an der neuen ADAC Luftrettungsstation in Zwickau fliegen bzw. auf anderen ADAC Rettungshubschraubern zum Einsatz kommen. Auch der leitende Notfallsanitäter fungiert zukünftig auf „Christoph 46“.

Der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Frédéric Bruder, bedankt sich bei der Crew „Christoph 62“ sowie bei allen Partnern und Freunden aus dem Rettungsdienst für die jahrelange gute Zusammenarbeit und für das Engagement für die ihr anvertrauten Patienten.

„Christoph 62“ wurde 1998 durch den Betreiber Elbe Helicopter in Dienst gestellt. Im September 2002 wurde Elbe eine Tochter der ADAC Luftrettung – 2012 wurde die Station dann komplett von der ADAC Luftrettung gGmbH übernommen. Die Bautzener Crews haben jährlich über 1.000 oftmals lebensrettende Einsätze im 24-h-Betrieb geflogen. Mitte 2017 hat die ADAC Luftrettung im Zuge ihres Flottenwechsels den hochmodernen Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber H145 eingeführt. Bereits ein Jahr zuvor wurde von Bergetau zur Rettungswinde getauscht.

Die ADAC Luftrettung hat durch fünf Windenstationen (München, Murnau, Sande, Straubing, Bautzen) sowie mit vier Stationen im 24-h-Betrieb (Westfalen, Senftenberg, Sande, Bautzen) einen langjährigen Erfahrungsschatz im Bereich komplexer Einsatzszenarien.

Quelle: ADAC Luftrettung

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