Die größten Stadien der Regionalliga Nord-Ost

Regionalligisten sind nicht für ihre modernen Fußballarenen bekannt. Viele Klubs spielen in kleinen und teilweise alten Fußballstadien – weit entfernt vom Glanz der Bundesliga. Obwohl manche Stadien aufgrund...

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Regionalligisten sind nicht für ihre modernen Fußballarenen bekannt. Viele Klubs spielen in kleinen und teilweise alten Fußballstadien – weit entfernt vom Glanz der Bundesliga. Obwohl manche Stadien aufgrund ihrer Größe zwischen Häusern und Bäumen kaum auffallen, spielen einige Mannschaften der Regionalliga Nord-Ost in Sportstätten mit unerwartet hohen Kapazitäten. Das Stadion Müllerwiese in Bautzen gehört zu den kleineren Stadien der Liga. Doch wie viele Zuschauer fassen die größten Stadien und wer hat die meisten Stehplätze?

Jahn-Sportpark größtes Stadion der Regionalliga Nord-Ost


Viele Regionalliga-Partien bräuchten aufgrund der überschaubaren Zuschauerzahlen keine großen Stadien. Dennoch gibt es einige Spielstätten mit Kapazitäten knapp unter 20.000. Das aktuell größte Stadion der Liga ist der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, kurz: Jahn-Sportpark, im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Das 19.708 Zuschauer fassende Stadion ist die Heimat zweier Regionalligisten: BFC Dynamo und VSG Altglienicke. Es wurde 1952 eröffnet und zuletzt vor 20 Jahren renoviert. Das Steigerwaldstadion in Erfurt ist mit knapp über 18.600 Zuschauern das zweitgrößte der Liga. 3.400 Leute weniger passen in das Stadion Chemnitz. Auch der Wesenitzsportpark in Bischofswerda, das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig, das Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg sowie das Poststadion in Berlin haben jeweils ein Fassungsvermögen von mehr als zehntausend Zuschauern. Zehn der 17 Stadien liegen unter dieser Marke. Mit 3.500 ist die Sparkassen-Arena-Oberlausitz in Neugersdorf das kleinste der Liga. Ins Stadion Müllerwiese passen immerhin 5.000 Fans.

Die größten Stadien der Bundesliga


Doch auch die größten Stadien der vierten Liga sind verglichen mit den großen Bundesliga-Arenen eher winzig. Dortmunds Signal Iduna Park ist mit einem Fassungsvermögen von 81.365 bekanntlich das größte Fußballstadion Deutschlands. Auch die 28.337 Stehplätze sind absoluter Spitzenwert. Die Mehrzahl davon gibt es auf der Südtribüne – die bei Heimspielen zur berühmten „Gelben Wand“ wird. In dieser Bundesliga-Saison hatten die BvB-Fans bisher auch allen Grund zum Jubeln. Unter dem neuen Trainer Lucien Favre hat die Borussia wieder zu alter Stärke gefunden. Laut Fußball Wetten mit Betfair haben die Dortmunder nach dem FC Bayern die zweitbesten Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft. Der FCB ist jedoch trotz des schwachen Saisonstarts mit einer Quote von 1,4 nach wie vor der Top-Favorit. In Sachen Stadionkapazität liegen die Münchener allerdings nur auf Rang Zwei: Eine ausverkaufte Allianz-Arena bietet Platz für 75.000 Zuschauer. Knapp dahinter liegt das Berliner Olympiastadion mit 74.649 Sitzplätzen. In Berlin findet ja bekanntlich jedes Jahr das Finale des DFB-Pokals statt. Auch für das Endspiel der Europameisterschaft 2024 könnte das Olympiastadion den Zuschlag bekommen. Die Entscheidung steht jedoch noch aus. Bereits bei der Weltmeisterschaft 2006 fand dort das Finale zwischen Frankreich und Italien statt.

Die eingeschworenen Fans stehen beim Spiel
In Deutschland ist es ganz normal, dass viele der treuesten und lautstärksten Fans im Stehblock zu finden sind. Dort herrscht in der Regel die beste Stimmung. Auch in Englands Top-Ligen will der Verband die Wiedereinführung von Stehplätzen erreichen. Diese waren 1989 nach Hillsborough verboten worden, in den deutschen Ligen ist dies undenkbar. Besonders die kleineren Stadien bestehen größtenteils aus Stehblöcken. In der Regionalliga bietet Bischofswerda die meisten Stehplätze. Im Wesenitzsportpark stünden bei ausverkauftem Haus 11.000 von insgesamt 12.000 Zuschauern. Im Jahn-Sportpark gibt es hingegen nur Sitzplätze.

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