Doppelte Datenmengen und 50 neue Arbeitsplätze in Salzenforst

v.li.n.re. Norbert Rotter, Finanzvorstand itelligence AG Bielefeld, Herbert Vogel, Vorstandsvorsitzender itelligence AG Bielefeld, Mirko Kruse, Geschäftsführer itelligence Outsourcing & Services GmbH, Bautzen, OT Salzenforst, Foto: Kerstin Kunath Bautzen....

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v.li.n.re. Norbert Rotter, Finanzvorstand itelligence AG Bielefeld, Herbert Vogel, Vorstandsvorsitzender itelligence AG Bielefeld, Mirko Kruse, Geschäftsführer itelligence Outsourcing & Services GmbH, Bautzen, OT Salzenforst, Foto: Kerstin Kunath
v.li.n.re. Norbert Rotter, Finanzvorstand itelligence AG Bielefeld, Herbert Vogel, Vorstandsvorsitzender itelligence AG Bielefeld, Mirko Kruse, Geschäftsführer itelligence Outsourcing & Services GmbH, Bautzen, OT Salzenforst, Foto: Kerstin Kunath

Bautzen. Die itelligence Outsourcing & Services GmbH weihte am 13. Juni  den Erweiterungsbau des Rechenzentrums 3 im Gewerbegebiet Salzenforst bei Bautzen ein. Der Geschäftsführer Mirko Kruse betont: „Wir eröffnen heute eines der modernsten Rechenzentren der Region und darüber hinaus. Mit dem neuen Rechenzentrum können wir unser geplantes Wachstum jetzt umsetzen. Bisher haben wir 40.000 User/Endanwender betreut, doch jetzt haben wir eine Kapazität geschaffen, die in Zukunft mehr als die doppelte Zahl, nämlich 80.000 bis 100.000 User zulässt.“ Die Betreuung der vielen mittelständischen Unternehmen verlangt neuste Servertechnik und höchste Sicherheit für die Daten auf SAP-Basis. Das Unternehmen, welches seit 1998 in Bautzen ansässig ist, gehört zur itelligence AG Bielefeld. Der international führende IT-Komplettdienstleister wird in 20 Ländern aus fünf Regionen wie Asien, Amerika, Westeuropa, Deutschland/Österreich/Schweiz und Osteuropa von mehr als 2.300 hochqualifizierten Mitarbeitern vertreten, Tendenz steigend. Rund 8,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen in den Bautzener Erweiterungsbau. Herbert Vogel, Vorstand itelligence AG: „Bautzen ist eins von zehn Rechenzentren, aber mit Abstand das Größte. Wir haben hier 50 der schönsten und sichersten Arbeitsplätze geschaffen. Von den bereits 160 vorhandenen Arbeitsplätzen kommen etwa 95 % der Mitarbeiter aus der näheren Umgebung von Bautzen.“

Herbert Vogel begründete seine Entscheidung für den Standort Bautzen: „Wir sind damals hier gestartet, indem wir das Rechenzentrum von Philips übernommen haben. Anfangs waren wir gar nicht so begeistert, dass es über 500 km von Bielefeld entfernt ist. Aber wir haben Bautzen schätzen gelernt und fühlen uns hier heute sehr wohl. Wir haben hier eine extrem niedrige Fluktuation der Mitarbeiter, die Leute die bei uns anfangen bleiben bei uns und sie sind gut ausgebildet. Dass wir uns für Bautzen entschieden haben liegt auch daran, dass wir bei den lokalen Behörden und beim Bürgermeister, Oberbürgermeister offene Ohren gefunden haben. Auch als wir Probleme während der Bauphase hatten, haben sich die Verantwortlichen sehr eingesetzt. Es ist alles sehr schnell und mit großer Flexibilität abgehandelt worden, das ist vor allem der Grund weshalb wir langfristig auf Bautzen setzten. Außerdem möchten wir unser Bautzener Hauptrechenzentrum komplett neu gestalten, dies haben wir für den Zeitraum von 2014 bis 2016 vorgesehen.“
Landrat Michael Harig sagte bei der Eröffnung: „Wir hier in Bautzen freuen uns außerordentlich über diese Investition.“ Und Bautzens Oberbürgermeister Christian Schramm konnte wieder einmal sehen, wie seine mutige Vision von einem stattlichen Gewerbegebiet an der Autobahn, die er vor Jahren bei der Erschließung des Gewerbegebietes Salzenforst vorstellte, sich um ein weiteres Stück verwirklichte.

Kerstin Kunath

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