Ein Studium finanzieren: mit diesen Tipps scheitert das Studienvorhaben nicht an den Finanzen

Ein Studium zahlt sich auf Dauer aus. Statistiken zufolge verdienen Akademiker beinahe doppelt so viel Geld wie Menschen ohne Hochschulabschluss. Doch bis sich der Geldsegen einstellt, müssen Studenten...

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Ein Studium zahlt sich auf Dauer aus. Statistiken zufolge verdienen Akademiker beinahe doppelt so viel Geld wie Menschen ohne Hochschulabschluss. Doch bis sich der Geldsegen einstellt, müssen Studenten eine Durststrecke überwinden – das Studium selbst.

820 Euro pro Monat

Einem Durchschnittswert zufolge benötigten Studenten im Jahr 2016 in etwa 820 Euro, um ihren Lebensunterhalt einschließlich Wohnen und Nahrung zu finanzieren. Dabei mangelt es nicht an Optionen, um das nötige Kleingeld zu erhalten. Neben klassischen Studienkrediten haben Studenten heutzutage auch die Möglichkeit spezielle 30-Tage-Kredite für Studenten zu nutzen. Für viele sind aber nach wie vor die Eltern die wichtigste Finanzquelle. Diese finanzielle Unterstützung basiert keineswegs nur auf Wohlwollen der Mütter und Väter. Der Gesetzgeber verpflichtet Eltern sogar gesetzlich dazu, die Kinder im Rahmen der ersten Ausbildung finanziell zu unterstützen. Die Höhe des Anspruchs der Kinder gegenüber ihren Eltern richtet sich nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle. Die individuellen Lebensumstände der Studenten sowie das Bruttoeinkommen der Unterhaltspflichtigen sind wichtige Richtlinien. Doch es gibt auch andere Wege.

Stipendien nicht nur 1er-Schüler

Jeder 20. Akademiker erhält in Deutschland ein Stipendium, durch das der Lebensunterhalt zumindest partiell finanziert werden kann. Zeichnen sich Studierende durch überdurchschnittlich gute Leistungen oder soziale Aktivitäten aus, dürfen sie auf finanzielle Beihilfe durch eines von 13 Begabtenförderungswerken hoffen. Die Vorstellung, nur mit einem 1,0-Abitur ein Stipendium zu erhalten, ist übrigens ein Irrglaube. Vor allem kleinere Stiftungen finanzieren in erster Linie Studenten, die keine Bestnoten vorweisen können. Einige Anbieter fördern außerdem spezielle Studienfächer oder Begabungen.

Die klassische Methode zur Finanzierung: das BafÖG

Die geläufigste Methode zur finanziellen Unterstützung von Studenten ist jedoch das BafÖG. Das Bundesausbildungsförderungsgesetz trifft auf alle jungen Menschen zu, die einem Studium oder anderweitigen schulischen Ausbildung nachgehen. Ein Bachelor- sowie Masterstudium werden im Bedarfsfall durch das BafÖG gefördert. Der aktuelle finanzielle Höchstsatz beläuft sich derzeit auf 735 Euro einschließlich Pflege- sowie Krankenversicherung. Die endgültige Höhe wird jedoch durch die Anzahl der Geschwister sowie das Einkommen der Eltern beeinflusst. Weitere Maßnahmen sind Studienkredite und Nebenjobs.

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