Energieprojekte erfolgreich beendet

Die vergangenen Wochen und Monate spielte in der Region Westlausitz das Thema Energie eine große Rolle. Gleich zwei Projekte fanden dabei ihren Abschluss. Im Rahmen einer fünfteiligen Energieworkshopreihe...

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Die vergangenen Wochen und Monate spielte in der Region Westlausitz das Thema Energie eine große Rolle. Gleich zwei Projekte fanden dabei ihren Abschluss. Im Rahmen einer fünfteiligen Energieworkshopreihe konnten sich die kommunalen Energiebeauftragten seit Mitte letzten Jahres in ganz unterschiedlichen Themen weiterbilden. Und die Grundschüler der 3. Klassen von vier Schulen in der Westlausitz konnten bei einem Schulwettbewerb ihr Wissen zum Thema „Erneuerbare Energien“ auf den Prüfstand stellen.

Für die Energieworkshopreihe stand die Arbeit mit den Energiebeauftragten von sieben Kommunen (samt Verwaltungsgemeinschaften) im Vordergrund. Mitarbeiter aus Arnsdorf, Bischofswerda, Elstra, Großharthau, Großröhrsdorf, Pulsnitz und Wachau informierten sich in den insgesamt fünf Veranstaltungen dabei über ganz unterschiedliche Themen. Möglichkeiten einer Gebäudeleittechnik, Elektromobilität oder effiziente Heizungsanlagen waren nur einige davon. „Besonders wichtig war uns eine aktive Einbindung der Teilnehmer.“ sagte Projektleiter Michael Schaarschmidt vom Planungsbüro Schubert aus Radeberg. So bekamen die Energiebeauftragten immer wieder Aufgaben gestellt, die sie für ihre tägliche Arbeit nutzen konnten. Nach dem Abschluss des Projektes soll das Thema „Energie“ auch weiter eine Rolle in der Westlausitz spielen. „Ab Ende des Jahres planen wir, im Halbjahresrhythmus eine Art „Stammtisch“ für die Energiebeauftragten durchzuführen, um auch weiterhin eine Plattform zum Austausch zu bieten.“ sagte Patrick Anders, Projektmitarbeiter.

Ein ganz besonderes Projekt war der erste Schulwettbewerb zum Thema „Erneuerbare Energien“ an vier Westlausitzer Grundschulen. Die Schüler der dritten Klassen der evangelischen Grundschule Frankenthal, der Praßerschule Großröhrsdorf, der Grundschule Großharthau und der Grundschule Wachau konnten im Rahmen eines Bildungsmoduls der Sächsischen Energieagentur SAENA viele neue Dinge zu Bio-, Solar- oder Windanlagen lernen und diese im Anschluss in einem eigens für den Wettbewerb konzipierten Wissenstest anwenden. Am besten schnitt dabei die Klasse 3b der Praßerschule Großröhrsdorf ab, dicht gefolgt von der Klasse 3a der gleichen Schule. Den dritten Platz belegte die Klasse der evangelischen Grundschule Frankenthal. Die Gewinnerklassen können sich über einen Zuschuss von 125 €, 75 € und 50 € für die Klassenkasse freuen, der von der ENSO AG zur Verfügung gestellt wird. Die drei erstplatzierten Schulen erhalten von der ENSO außerdem noch für einen Tag eine Hüpfburg zur Verfügung. Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Josephine Schreier aus der Frankenthaler Grundschule. Als beste Teilnehmerin des Wettbewerbs verdiente sie sich den Titel „Energie-Ass“ und erhielt dafür einen Extra-Preis.

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