Experte rät: Ab Oktober Winterreifen aufziehen und Batterie kontrollieren

Minusgrade, Schnee und Glatteis – nicht gerade die besten Bedingungen, um mit dem Auto sicher von einem Ort zum anderen zu kommen. Auch der Herbst bietet mit seinen...

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Minusgrade, Schnee und Glatteis – nicht gerade die besten Bedingungen, um mit dem Auto sicher von einem Ort zum anderen zu kommen. Auch der Herbst bietet mit seinen Witterungsverhältnissen Straßenverhältnisse, die es in sich haben. „Am gefährlichsten ist plötzlich einsetzender Regen auf gefrorenen Boden – der klassische Eisregen“, sagt Jens Reifenstein von der DEKRA in Bautzen. Der Experte empfiehlt deshalb, schon ab einer Temperatur von +7 Grad Celsius, also im Oktober, Winterreifen aufzuziehen. Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von 1,6 mm sei dabei aus Sicht der DEKRA nicht ausreichend. „Wir empfehlen grundsätzlich, auf mindestens 4 mm Profiltiefe zu achten“, so Reifenstein. Außerdem sollte das Auto vor Winterbeginn zur Durchsicht in die Werkstatt gebracht werden. „Vor allem überalterte Batterien können bei niedrigen Temperaturen im Winter streiken.“ Deshalb sei es ratsam, vor dem ersten Kälteeinbruch mindestens die Batterien checken zu lassen. Auch für das Fahren bei Glatteis hat der Experte ein paar Tipps: „Bei winterlichen Straßenverhältnissen sollte man  – trotz elektronischer Systeme wie ABS, ESP und Allradantrieb –  unbedingt langsam und mit genügend Abstand fahren.“ Beim Anfahren könne auf glatter Straße auch der zweite Gang benutzt werden, so Reifenstein. Wichtig sei vor allem, nie Vollgas zu geben. Auch Lenkbewegungen sollten dosiert und vorsichtig eingesetzt werden. Bei hektischem Lenken könne das Auto schnell ausbrechen.

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