Frauenleben in der DDR

Foto: Michael Klinger Bautzen (M.K.) Ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag ging zu schnell zu Ende. Angeregte Gespräche und Begegnungen waren zu erleben. Eingeladen hatte die Stadtverwaltung Bautzen in...

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Foto: Michael Klinger
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Bautzen (M.K.) Ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag ging zu schnell zu Ende.

Angeregte Gespräche und Begegnungen waren zu erleben. Eingeladen hatte die Stadtverwaltung Bautzen in die Citygalerie Brilke zur Vernissage der Fotoausstellung „Frauenleben in der DDR“ .  Andrea Spee-Keller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bautzen ist Initiatorin der Ausstellung und gab der Eröffnung mit ihren Worten den Anstoß, sich doch intensiv mit dem Gezeigten zu befassen. Die Bilder, ausnahmslos in schwarz/weiß, stammen zum größten Teil aus der Arbeit des Bildjournalisten Rolf Dvoracek. Er war jahrelang für die SZ tätig und hat das Leben der Frauen in Bautzen dokumentiert. Nach seinen Worten handelt es sich um ehrliche Bilder, die aus analogen Zeiten stammen und den unbeeinflussbaren Weg durch die Nasstrecke eines Labors genommen haben. Und genauso stellen sich die Bilder auch dem Betrachter dar, ohne Computerbearbeitung oder digitaler Veränderungen, wie es heute üblich ist.  Dvoracek lässt sich die Freude gern anmerken, dass seine Arbeiten heute noch Anerkennung finden. Umrahmt wurde die Eröffnung von musikalischen Beiträgen mit Liedern von Hans Eisler und Texten von Bertholt Brecht sowie einer Kurzlesung von Rosža Domašcyna aus einem ihrer Werke.

Besucher der Ausstellung sollten sich etwas Zeit mitbringen und die Bilder, die teilweise schon Geschichten sind, auf sich wirken lassen. Gelegenheit hat man dazu bis zum 10.3.2012 in der Citygalerie Brilke, Wendische Straße 13, zu den üblichen Öffnungszeiten.

Foto: Michael Klinger

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