Frühe Eisenzeit in Ostsachsen

Inventar eines früheisenzeitlichen Kammergrabes aus Niederkaina (ca. 750 v. Chr.). Die mit einer Schale abgedeckte Urne enthielt den Leichenbrand eines ca. 29-jährigen Mannes. Das Grab war mit einem...

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Inventar eines früheisenzeitlichen Kammergrabes aus Niederkaina (ca. 750 v. Chr.). Die mit einer Schale abgedeckte Urne enthielt den Leichenbrand eines ca. 29-jährigen Mannes. Das Grab war mit einem Trinkservice, einem Ofenmodell und verkleinerten Vorratsgefäßen ausgestattet. Die rötlich verfärbten Gefäße standen mit auf dem Scheiterhaufen des Toten.  ¬¬¬¬Foto: U. Wohmann, Landesamt für Archäologie Dresden
Inventar eines früheisenzeitlichen Kammergrabes aus Niederkaina (ca. 750 v. Chr.). Die mit einer Schale abgedeckte Urne enthielt den Leichenbrand eines ca. 29-jährigen Mannes. Das Grab war mit einem Trinkservice, einem Ofenmodell und verkleinerten Vorratsgefäßen ausgestattet. Die rötlich verfärbten Gefäße standen mit auf dem Scheiterhaufen des Toten.
¬¬¬¬Foto: U. Wohmann, Landesamt für Archäologie Dresden

Der Schafberg von Niederkaina gehört mit 2000 Gräbern zu den größten und bedeutendsten prähistorischen Fundstellen in Mitteleuropa. Der in den Nachkriegsjahrzehnten ausgegrabene Bestattungsplatz wird derzeit in einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgewertet. Die große Zahl hervorragend ausgestatteter Kammergräber der Früheisenzeit (780–500 v. Chr.) ermöglicht erstmals tiefgreifende Aussagen zu Totenritual und sozialen Strukturen der Billendorfer Kultur. Jasmin Kaiser stellt dazu die neuen Forschungsergebnisse vor. Die Referentin berichtet in diesem Zusammenhang über die wechselhafte Geschichte Ostsachsens während der frühen Eisenzeit.

Datum: 08.04.2014

Eintritt: 3,50€ pro Person, ermäßigt 2,00€

Veranstaltungsort: Elementarium, Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz

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