Gleich um die Ecke: Junggesellenabschied in Prag feiern

Frühlingszeit ist Junggesellenabschiedszeit – das heißt für die Organisatoren, sich schon jetzt ein abwechslungsreiches Programm auszudenken, das dem Bräutigam gefallen könnte. Schließlich bleiben nur noch wenige Monate Zeit...

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Frühlingszeit ist Junggesellenabschiedszeit – das heißt für die Organisatoren, sich schon jetzt ein abwechslungsreiches Programm auszudenken, das dem Bräutigam gefallen könnte. Schließlich bleiben nur noch wenige Monate Zeit dafür. Und die Planung beginnt dabei zunächst mit der Auswahl der Stadt, in der der Junggesellenabschied gefeiert werden soll.

Der eigene Ort kommt dabei für immer weniger junge Menschen infrage. Stattdessen soll die letzte große Party vor der Ehe etwas weiter entfernt von der Heimat gefeiert werden und so zu einem besonderen Höhepunkt werden. Für Bautzener ergeben sich durchaus einige interessante Möglichkeiten.

Über die Autobahn in zwei Stunden in Prag

Zum Beispiel Prag. Dank der A 17 ist die Goldene Stadt nur noch einen Katzensprung von Bautzen entfernt und in reichlich zwei Stunden mit dem Auto zu erreichen. Ein Wochenende ist also problemlos drin – Samstagvormittag geht’s hin, Sonntagabend zurück.

Den Junggesellenabschied in Prag zu feiern ist dabei in den vergangenen Jahren ziemlich in Mode gekommen. Aus gutem Grund: Die Stadt zählt zu den beliebtesten und zugleich schönsten touristischen Zielen in Osteuropa und ist verkehrstechnisch bestens angebunden. Dazu kombiniert Prag das Flair vieler westlicher Hauptstädte mit den Preisen osteuropäischer Destinationen – wenngleich manches zuletzt durchaus teurer geworden ist. Und: Es gibt viele Angebote für einen aktiven Urlaub, was vor allem jungen Leuten gefällt, die auf der Suche nach Spaß und Party sind. In Gänze sind das gute Bedingungen für einen erlebnisreichen Junggesellenabschied.

Paintball, Fußball und Flug im Militärjet

Männergruppen, die sich für einen Junggesellenabschied in Prag entscheiden, treffen dabei auf eine ausgezeichnete Infrastruktur. Das fängt bei einer zunehmend größeren Anzahl an Hotels und Hostels an, die es gewöhnt sind, Junggesellen-Gruppen zu beherbergen, und reicht bis zu einer steigenden internationalen Ausrichtung öffentlicher Einrichtungen, was sich vor allem in englischen und häufig auch deutschen Sprachkenntnissen zeigt.

Und schließlich richten auch mehr und mehr Anbieter ihre Aktivitäten gezielt auf Junggesellenabschiede aus. So lassen sich klassische Junggesellen-Events wie Paintball, Escape Rooms und Fußball auf dem Kleinfeld ebenso mühelos finden wie exklusivere Angebote wie eine Fahrt im Panzer, ein Tag im Spa oder gar ein Flug im Militärjet.

Osteuropa hat sich auf Junggesellen-Tourismus eingestellt

Wer sich einmal entschieden hat, Grenzen zu überschreiten und den Junggesellenabschied im östlichen Ausland zu feiern, der wird neben Prag aber auch in anderen Städten fündig. Gerade in Zielen wie Budapest, Tallinn oder Krakau sind Junggesellenabschiede für den Tourismus längst ein fester Bestandteil. Entsprechend groß ist das Angebot an Aktivitäten.

In Warschau können Männer mit Benzin im Blut zum Beispiel in Quads und Geländewagen über Wald und Wiesen rasen, unweit von Riga im Olympiabob die Bahn von Sigulda hinabrauschen und in Budapest am Schießstand die Ak-47 ausprobieren.

Warum nicht auf der Elbe paddeln?

Natürlich ist es aber auch in der Heimat schön. Dresden ist wegen seiner Nähe ein angenehmes Ziel etwa dann, wenn nur ein Tag für den Junggesellenabschied zur Verfügung steht. Dann kann in der Sächsischen Schweiz auf der Elbe gepaddelt und im Anschluss in der Neustadt Party gefeiert werden. Auch Berlin ist in rund zweieinhalb Stunden erreichbar und bietet alles, was es für einen spannenden Tag braucht.

Während sich der Junggesellenabschied in Dresden von Bautzen aus leicht selbst organisieren lässt, ist das bei entfernteren Zielen durchaus schwieriger. Dann kann es sinnvoll sein, spezialisierte Reiseveranstalter zu kontaktieren, die sich mit dem Junggesellenabschied in Prag, Budapest oder Tallinn auskennen. Deren Know-how schützt vor unschönen Überraschungen – und hilft auch, nur so viel Geld auszugeben wie nötig.

Fotos: www.pissup.de/presse/

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