Kraft aus dem Hobby für den Kampf gegen die Krankheit

Hanspeter Benad, ein Sportsmann, ein Fußballer vom Scheitel bis zu den Stollen, daran kann auch seine Parkinson-Erkrankung nichts ändern. Statt auf dem Rasen dem Leder nachzujagen, interviewte er...

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Hanspeter Benad, ein Sportsmann, ein Fußballer vom Scheitel bis zu den Stollen, daran kann auch seine Parkinson-Erkrankung nichts ändern. Statt auf dem Rasen dem Leder nachzujagen, interviewte er in den zurückliegenden 24. Monaten 280 aktive und ehemaliger Fußballspieler, Trainer, Reporter und Schiedsrichter aus 15 Ländern.

Besonders gern erinnert er sich dabei an die Gespräche, bzw. Interviews mit dem DFB-Präsidenten Reinhard Grindel und unserem Bundestrainer Jogi Löw. Aber auch an die Interviews mit den Schweizern Granit Xhaka und Diego Benaglio, dem Schweden Emil Forsberg, der Chinesischen Frauenfußball-Nationalmannschaft und nicht zuletzt die Interviews mit dem aktuellen Münchener Torjäger Thomas Müller sowie dem deutschen Fußballerurgestein Pierre Littbarski erinnert sich Hanspeter immer wieder gern. Ein besonderer Höhepunkt war sein Besuch der Schweizer Nationalmannschaft während eines Heimspieles. 

Unter der Überschrift „Einblicke & Ausblicke“ stellte er in vier Publikationen die Ergebnisse seiner Arbeit in Wort und Bild einer breiten Öffentlichkeit vor.

Hanspeter Benad ist ein Fussballbegeisterter, der immer ein offenes Ohr hat und hilft wo er kann.

Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Parkinson“, der Hanspeter angehört und interessierte Fußballfans erfuhren am 13. Februar, wie er dazu kam, die Interviews zu führen, welcher organisatorischer Aufwand dazu notwendig ist und wie dieses Hobby dazu beiträgt, diese schreckliche Krankheit seelisch und geistig in Schach zu halten, heilbar ist sie nämlich nicht.

Werner Lindner

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