Landkreis Elbe-Elster fördert Medizinstudenten

Gruppenbild v.l.n.r.: Rolf Rahnefeld, Ärztlicher Direktor der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, Karin Rettkowski, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), die Stipendiaten Mike Ritzmann, Nanette Wolff, Nicole Hartmann, Landrat Christian Jaschinski, die Stipendiaten...

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Gruppenbild v.l.n.r.: Rolf Rahnefeld, Ärztlicher Direktor der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, Karin Rettkowski, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), die Stipendiaten Mike Ritzmann, Nanette Wolff, Nicole Hartmann, Landrat Christian Jaschinski, die Stipendiaten Tina Pratsch, Sarah Richter und Christoph Rietschel, Tino Richter, Vorsitzender der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, und Stefan Gärtner KVBB.
Gruppenbild v.l.n.r.: Rolf Rahnefeld, Ärztlicher Direktor der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, Karin Rettkowski, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), die Stipendiaten Mike Ritzmann, Nanette Wolff, Nicole Hartmann, Landrat Christian Jaschinski, die Stipendiaten Tina Pratsch, Sarah Richter und Christoph Rietschel, Tino Richter, Vorsitzender der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, und Stefan Gärtner KVBB.

Der Landkreis Elbe-Elster fördert auch in diesem Jahr Nachwuchskräfte im Bereich Medizin mit einem Stipendiatenprogramm. Gemeinsam mit Landrat Christian Jaschinski unterzeichneten sechs weitere Empfänger am 17. Dezember während einer Feierstunde im Elbe-Elster-Klinikum in Finsterwalde eine entsprechende Fördervereinbarung. Danach erhalten die Medizinstudenten je nach Semesterstand ihres Studiums Stipendien im Wert von jeweils maximal 24.000 Euro.
Die Studienbeihilfe wurde zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Landkreis Elbe-Elster vor einem Jahr eingeführt. Landrat Christian Jaschinski betonte in seiner Ansprache, dass die wohnortnahe und qualitätvolle medizinische Versorgung zu der Lebensqualität gehören muss, die eine Region ihren Bewohnern bietet. „Wir sind mit der gehobenen Grundversorgung durch das Elbe-Elster-Klinikum und einem im Vergleich noch recht dichten Netz niedergelassener Ärzte an dieser Stelle gut aufgestellt. Allerdings können und dürfen wir uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen“, sagte der Landrat. Die Studienbeihilfe habe daher das Ziel, den medizinischen Nachwuchs in den Elbe-Elster-Landkreis zu holen und hier sesshaft zu machen. Christian Jaschinski: „Mit dieser finanziellen Starthilfe wollen wir langfristig dafür sorgen, dass uns die Ärzte zwischen Elbe und Elster in der Qualität und Dichte zur Verfügung stehen, wie wir es uns wünschen und wie wir sie brauchen.“

Nach der vom Kreistag am 13. September 2010 beschlossenen Richtlinie können Medizinstudenten für die Dauer von vier Jahren eine monatliche Beihilfe in Höhe von 500 Euro erhalten, die
a) an einer deutschen Universität die Fachrichtung Medizin studieren und
b) den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach der Approbationsordnung für Ärzte bestanden haben.
Es ist vorgesehen, jährlich bis zu fünf Medizinstudenten in das Förderprogramm aufzunehmen.
Als Gegenleistung für die gezahlte Studienbeihilfe müssen sich die Studenten verpflichten, nach bestandener Facharztweiterbildung für die Dauer von 4 Jahren eine der folgenden Tätigkeiten auszuüben:

a) Arzt beim Elbe-Elster Klinikum,
b) Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung der kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg auf dem Gebiet des Landkreises Elbe-Elster oder
c) Arzt beim Gesundheitsamt des Landkreises Elbe-Elster.
Die Ausübung der ärztlichen Tätigkeit hat grundsätzlich in einer Vollzeitanstellung bzw. bei Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung mit einem vollen Versorgungsauftrag zu erfolgen.
An der Finanzierung der Studienbeihilfe beteiligen sich der Landkreis, das Elbe-Elster-Klinikum und die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“.

Quelle: Landkreis Elbe-Elster

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