Letzte Führung durch Fotoausstellung Dvoracek

Rolf Dvoracek gehört zu den wenigen Bildchronisten der jüngeren Geschichte von Bautzen. Mit seiner Kamera hielt er wesentliche Stationen und geschichtsträchtige Momente der wechselvollen Entwicklung der Stadt und...

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Rolf Dvoracek gehört zu den wenigen Bildchronisten der jüngeren Geschichte von Bautzen. Mit seiner Kamera hielt er wesentliche Stationen und geschichtsträchtige Momente der wechselvollen Entwicklung der Stadt und der hier lebenden Menschen im Bild fest. In der Sonderausstellung »Rolf Dvoracek. Die Suche nach dem perfekten Augenblick. Bautzen in Fotografien aus sechs Jahrzehnten« sind rund 500 seiner Fotografien ausgestellt, die bis auf relativ wenige Ausnahmen in der DDR-Zeit entstanden sind. Am Sonntag, dem 26. Juni 2016, ist die Ausstellung zum letzten Mal im Museum Bautzen zu sehen. Zu diesem Anlass führen der Fotograf Rolf Dvoracek sowie die Kuratoren Hagen Schulz und Ulrike Telek um 15.00 Uhr nochmals durch die Ausstellung.
Ausgehend von einem fotografischen Rundgang durch Bautzen im Jahre 1958 mit den seinerzeit noch sichtbaren Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges folgen Aufnahmen, welche die zeitlose Schönheit der alten Stadt abbilden. Im Gegensatz dazu zeigen serielle Bildreihen aus den 1970er und 1980er Jahren mit kritischem Blick, wie sehr die Altstadt in einer Zeit, in der am Rande der Stadt große Neubauviertel entstanden, dem Verfall preisgegeben war. Sie verdeutlichen aber auch die zum Erhalt der historischen Bausubstanz eingeleiteten Maßnahmen, sowie die grundlegende Umgestaltung von städtischen Quartieren. Zu diesen Stadtbildaufnahmen treten Bilder vom Alltag der Bautzener, eingebunden in die Entwicklung von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport. Auch viele bekannte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte rückten in das Blickfeld von Rolf Dvoraceks Kamera.
www.museum-bautzen.de

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