Mehr Rinder und Schweine in Sachsen

Der Milchkuhbestand in Sachsen stieg innerhalb eines Jahres überdurchschnittlich um 2,0 Prozent. Foto: BautzenerBote Der sächsische Rinderbestand erhöhte sich in den letzten 12 Monaten nach Angaben des Statistischen...

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Der Milchkuhbestand in Sachsen stieg innerhalb eines Jahres überdurchschnittlich um 2,0 Prozent. Foto: BautzenerBote

Der sächsische Rinderbestand erhöhte sich in den letzten 12 Monaten nach Angaben des Statistischen Landesamtes um 3 600 Tiere (0,7 Prozent) auf insgesamt 505 300 Rinder. Rund die Hälfte (46,1 Prozent) der Tiere waren Kühe, davon 191 600 Milch- und 41 400 sonstige Kühe (überwiegend Mutterkühe). Der Milchkuhbestand stieg innerhalb eines Jahres überdurchschnittlich um 2,0 Prozent. Der weitere Rinderbestand setzte sich aus 139 900 Kälbern und Jungrindern bis einschließlich 1 Jahr und 107 200 weiblichen Zucht- und Nutztieren, 20 200 männlichen Rindern und 5 000 weiblichen Schlachttieren über 1 Jahr zusammen. Die Zahl der landwirtschaftlichen Rinderhaltungen verringerte sich geringfügig um 54 auf 7 201.
Der sächsische Schweinebestand erhöhte sich binnen Jahresfrist um 6 700 Tiere bzw. 1,1 Prozent auf 640 800 Schweine. Die Entwicklung verlief in den einzelnen Alters- und Nutzugsrichtungen jedoch unterschiedlich. Bestandsrückgänge wurden bei Jungschweinen (-19 700 Tiere) und Mastschweinen (-5 700 Tiere) festgestellt. Demgegenüber fanden bei Ferkeln (+26 600 Tiere) und Zuchtschweinen (+5 500 Tiere) Bestandserweiterungen statt. Zum Erhebungszeitpunkt gab es in Sachsen 184 landwirtschaftliche Betriebe mit Beständen von 50 und mehr Schweinen bzw. 10 und mehr Zuchtsauen. Damit verringerte sich die Zahl der Schweine haltenden Betriebe im Betrachtungszeitraum um 19 Betriebe bzw. 9,4 Prozent, jedoch weniger Schweine und Rinder haltende Betriebe

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