Miteinander gestalten. Das Frauenzentrum Bautzen feierte seinen 21. Geburtstag.

M.D. Ein Jahr ist es nun her, dass der Frauenzentrum Bautzen e.V. sein 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. Nichtsdestotrotz war auch der 21. Geburtstag der Initiative Grund genug, sich...

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Die ehrenamtlichen Helferinnen des Bautzener Frauenzentrums.
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Ein Jahr ist es nun her, dass der Frauenzentrum Bautzen e.V. sein 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. Nichtsdestotrotz war auch der 21. Geburtstag der Initiative Grund genug, sich in den Vereinsräumen in der Reichenstraße 29 zu versammeln, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und stolz darauf zu sein, dass wieder ein Jahr Hilfestellung für Frauen in Not geleistet werden konnte. Denn das ist bei der schwierigen finanziellen Lage des Vereins durchaus keine Selbstverständlichkeit. Doch die wachsenden Aufgaben und die unbedingte Notwendigkeit ihres sozialen Engagements geben den Mitarbeiterinnen und den ehrenamtlichen Helferinnen Kraft und Ausdauer.

„Auch im vergangenen Jahr war unser Angebot stabil und vielfältig“, resümierte die Vorstandsvorsitzende Manuela Strack in ihrer Ansprache. „In der sozialen Arbeit entstehen Beziehungen. Was soziale Arbeit für die Hilfesuchenden heute erreichen muss, ist die Autonomie in der alltäglichen Lebensgestaltung. Wir möchten die soziale Infrastruktur mit sozialen Projekten stärken“, erklärte sie den Gästen. Ihr Dank für die gute Zusammenarbeit galt u.a. den Trägern und der kommunalen Verwaltung. Den Haushaltsplan für das kommende Jahr kommentierte Manuela Strack mit den Worten: „Wir werden kämpfen, sind aber für jede Hilfe dankbar.“
Dankbar waren auch viele der Gäste und so gab es lobende Wort, herzliche Glückwünsche und Geschenke beispielsweise von der Tschernobyl-Initiative und der Callanetics-Gruppe. Auch Bautzens

Gleichstellungsbeauftragte Andrea Spee-Keller fand aufmunternde Worte. „Ich freue mich, dass es das Frauenzentrum gibt und dass die Männer die Notwendigkeit eingesehen haben. Und ich weiß, dass es sehr schwierig geworden ist, auch aufgrund fehlender Landesmittel“, sagte sie und sprach den Frauen Mut zu: „Das Frauenzentrum ist ein fester Bestandteil der Stadt Bautzen.“

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