Ostdeutscher Immobilienmarkt holt auf

LBS-Immobilienbarometer Frühjahr 2012 veröffentlicht Foto: BautzenerBote.de Für Ostdeutschland erwarten die Experten einen deutlichen Aufholprozess. Wurde die Nachfrage bis vor zwei Jahren noch auf den meisten Teilmärkten als rückläufig...

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LBS-Immobilienbarometer Frühjahr 2012 veröffentlicht

Foto: BautzenerBote.de
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Für Ostdeutschland erwarten die Experten einen deutlichen Aufholprozess. Wurde die Nachfrage bis vor zwei Jahren noch auf den meisten Teilmärkten als rückläufig eingeschätzt, so zeigt sich seit der Umfrage 2011 ein Stimmungswandel. Sechs Teilmärkte werden jährlich untersucht: Wohnbaugrundstücke, gebrauchte freistehende Einfamilienhäuser, neue und gebrauchte Reihenhäuser sowie neue und gebrauchte Eigentumswohnungen.

Erstmals wird in Ostdeutschland in 2012 sogar auf allen Teilmärkten mit einer steigenden Nachfrage gerechnet. Für gebrauchte freistehende Einfamilienhäuser wird dieser Nachfrageanstieg sogar deutlicher als in allen anderen Regionen Deutschlands gesehen. Bei Reihenhäusern und Eigentumswohnungen hingegen wird der Nachfrageanstieg im regionalen Vergleich noch weniger übereinstimmend angenommen.

Die erwartete Angebotsentwicklung in Ostdeutschland variiert stark von Teilmarkt zu Teilmarkt. Nur bei Eigentumswohnungen wird eine Angebotsausweitung erwartet, für neue Eigentumswohnungen gehen die Experten sogar erstmals von einer steigenden Bautätigkeit aus. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist Ostdeutschland die einzige Region mit einer erwarteten Angebotsausweitung.

Mittlerweile wird auch in Ostdeutschland auf allen Teilmärkten mit steigenden Preisen gerechnet. Besonders starke Preisanstiege (+3,8 Prozent) werden für gebrauchte freistehende Einfamilienhäuser erwartet. Entsprechend dem überdurchschnittlich deutlich erwarteten Nachfrageanstieg gehen die Experten in Ostdeutschland damit auch von höheren Preisanstiegen als in den anderen Regionen aus. Auf den übrigen Teilmärkten wird mit Preissteigerungen zwischen
+1 Prozent und +2,5 Prozent gerechnet.

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