Partnerschaft: Was tun, wenn die Ehe zu scheitern droht?

Statistisch gesehen wird in Deutschland jede dritte Ehe geschieden. In den meisten Fällen ist es die Frau, die den Antrag auf Scheidung einreicht. Statistisch gesehen wird in Deutschland...

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Statistisch gesehen wird in Deutschland jede dritte Ehe geschieden. In den meisten Fällen ist es die Frau, die den Antrag auf Scheidung einreicht.
Statistisch gesehen wird in Deutschland jede dritte Ehe geschieden. In den meisten Fällen ist es die Frau, die den Antrag auf Scheidung einreicht.

Statistisch gesehen wird in Deutschland jede dritte Ehe geschieden. In den meisten Fällen ist es die Frau, die den Antrag auf Scheidung einreicht. Doch was sind die Gründe für eine solche Entwicklung? Und was können Eheleute, damit es erst gar nicht so weit kommt?

Jedes verheiratete Paar weiß, dass eine Ehe harte Arbeit sein kann. Selbst wenn eine scheinbar unüberwindbare Beziehungskrise droht, wollen viele weiterhin an ihrer Ehe festhalten. Nicht selten werden dann Expertenmeinungen, sprich: eine Eheberatung zur Rate gezogen. Selbst das Internet bietet verzweifelten Paaren in Form von spirituellen Online Portalen wie Viversum.de Beratung in Partnerschafts- und Liebesdingen an. Doch häufig sind alle Mühen vergeblich.

Frauen ergreifen öfter die Initiative
Laut Statistischem Bundesamt ließen sich im Jahr 2013 rund 169.800 Ehepartner scheiden. In Anbetracht derzeitiger Scheidungsverhältnisse wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden. Überraschend ist allerdings, dass die Initiative öfter von Frauen als von Männern ausgeht. Im Jahr 2014 war es in 52 Prozent der Fälle die Frau, die die Scheidung einreichte. Laut einer US-amerikanischen Studie ist die Ursache für Ehekrisen häufig beim starken Geschlecht zu suchen.

Studie über Zufriedenheit in der Ehe
Wer kocht das Essen? Wer schaut wie lange fern? Wer versorgt die Kinder? Und vor allem: Wie glücklich fühlt sich Mann/Frau in seiner/ihrer Ehe? Das waren die Fragen, die Psychologen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie 361 Ehepartnern stellten. US-amerikanische Forscher werteten die Ergebnisse aus und kamen zu sehr interessanten Erkenntnissen, die in der Septemberausgabe (2014) des „Journal of Marriage and Family“ veröffentlicht wurden. Hier als PDF zu finden.

Nehmen und geben
Eins war den Forschern sofort klar: Wie zufrieden ein Partnerteil in der Ehe ist, lässt sich an ganz bestimmten Faktoren messen und einigen Verhaltensmustern festmachen. Laut Studie sind es die Frauen, die ihren Männern gern viel geben. Demnach finden es glückliche Frauen vollkommen ok, die Aufgaben zu übernehmen, die ihre Männer nicht mögen – um ihnen damit etwas Gutes zu tun. Allerdings sollte das starke Geschlecht diese Gutmütigkeit nicht zu sehr überstrapazieren. Wer gerne nimmt, muss auch geben können. Hier und da eine kleine Aufmerksamkeit – die noch nicht mal etwas kosten muss – kann eine Ehe stärken und die Zufriedenheit beider Partnerteile steigern.

Auf die Bedürfnisse des anderen eingehen
Wenn Frauen sich gebraucht und wertgeschätzt fühlen, helfen sie gern. Im Gegenzug erwarten sie aber auch von ihrer besten Hälfte emotionale Unterstützung bei Problemen, mit denen sie selbst nicht fertig werden. Ein zuvorkommender Ehemann sollte deshalb stets ein offenes Ohr für die Beschwerden bzw. Probleme seiner Frau haben – und sie im Zweifelsfall ohne Aufforderung unterstützen. Die Lösung für eine harmonische Ehe ist laut Studie sehr naheliegend: Mach Deine Frau glücklich, und du selbst wirst glücklich und zufrieden sein. Und das sollte mit ein wenig Aufmerksamkeit, Zuneigung und Hingebungsgabe so schwer nicht sein.

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