Radiborer zu Gast in Kakasd

13. Internationales Schlachtfest in Kakasd Kakasd/Tolna. (H.N.) Zum 13. Mal wurde in Kakasd im Süden Ungarns ein internationales Schlachtfest durchgeführt. Hintergrund ist das friedliche Zusammenleben von 3 Volksgruppen....

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13. Internationales Schlachtfest in Kakasd
13. Internationales Schlachtfest in Kakasd

Kakasd/Tolna. (H.N.) Zum 13. Mal wurde in Kakasd im Süden Ungarns ein internationales Schlachtfest durchgeführt. Hintergrund ist das friedliche Zusammenleben von 3 Volksgruppen. Auf Vorschlag des Vorsitzenden der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung in Szekszard, Dr. Michael Jozan- Jilling, wird das Schlachtfest veranstaltet, wobei 3 Schweine nach den Besonderheiten der drei Nationalitäten geschlachtet und verarbeitet werden.

Neben dem guten Essen steht die Geselligkeit im Vordergrund. Die Freundschaft wird beim Tanz gefestigt und die Palinkaflaschen kreisen im vertretbaren Rahmen. Es treten die Chöre der unterschiedlichen Volksgruppen auf und der ganze Saal singt die Volkslieder mit Hingabe mit. Es werden Gespräche über die Geheimrezepte zum Herstellen der Blutwurst, Fleischwurst und das Buschli ( Schwartenmagen) geführt. Da Kakasd und das sorbische Radibor seit 2009 eine feste Partnerschaft verbindet, gehörte diesmal auch eine Delegation aus diesen Dorf dazu. Angeführt wurde sie vom Bürgermeister Vinzenz Baberschke (CDU). Dieser hatte mit dem Chef der Fußballer von Radibor, Ingo Adam, eine Spendenaktion für Hilfe bedürftige Leute aus Kakasd ins Leben gerufen. Sehr viele Einwohner von Radibor kamen dem Aufruf auch und halfen. So konnte Vinzenc Baberschke seinem Amtskollegen Karoly Banyai viel Sachen übergeben und ist sicher, dass sie in die richtigen Hände kommen werden. Die 4 Bürgermeister Laslo Hajdu ( Deaki ,Slowakei), Istvan Balogh (Csikfala, Rumänien), Karoly Banyai (Kakasd) und Vinzenz Baberschke ( Radibor) pflanzten im Garten des Hauses der deutschen Selbstverwaltung einen Baum des „Zusammenlebens“. Dieser Baum wird zum Symbol der Freundschaft zwischen den vier Nationalitäten wachsen und gedeihen. So erhielt Vinzenz Baberschke von seinem Amtskollegen aus Rumänien eine Einladung. Und der Frauenchor aus Kakasd wird im April in Radibor erwartet.

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