Schneefall und überfrierende Nässe sorgten für glatte Straßen

Foto: Polizeirevier Oberlausitz Die Wetterkundigen hatten es angekündigt: einsetzender Schneefall und überfrierende Nässe haben in den Dienstagmorgenstunden in den Landkreisen Bautzen und Görlitz vielerorts für glatte Straßen gesorgt....

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Foto: Polizeirevier Oberlausitz
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Die Wetterkundigen hatten es angekündigt: einsetzender Schneefall und überfrierende Nässe haben in den Dienstagmorgenstunden in den Landkreisen Bautzen und Görlitz vielerorts für glatte Straßen gesorgt. Die Winter- und Streudienste waren überall im Einsatz, um dem Schul- und Berufsverkehr möglichst freie Straßen zu bieten. Die meisten Kraftfahrer hatten sich gut auf das Winterwetter eingestellt. Bis 11:00 Uhr wurden der Polizei „lediglich“ 31 Verkehrsunfälle über den Notruf gemeldet. Diese Anzahl ist für das gegenwärtige Wetter durchaus im Bereich des Normalen. In der breiten Masse blieb es auch bei Blechschäden, zwei Personen wurden jedoch leicht verletzt.

Insbesondere im Zittauer Gebirge, im Oberland zwischen Löbau, Oderwitz und Bautzen, aber auch im Tiefland bei Pulsnitz sowie auf der S 95 zwischen Leppersdorf und dem Eierberg kam es auf spiegelglatten Fahrbahnen zu Unfällen. Auch querstehende und liegengebliebene Lkw sorgten für Verkehrsbehinderungen.

Auf der Ortsumfahrung von Ebersbach-Neugersdorf (S 148) rutschten gegen 04:30 Uhr wenige hundert Meter hinter dem Grenzübergang fünf Lkw in den Straßengraben, davon drei beladene Holztransporter. Einer kippte im Straßengraben auf die Fahrerseite, auch die beiden anderen Holzlaster verloren ihre Ladung und blockierten die Fahrbahnen. Weitere vier Laster, die die Straße nutzen wollten, mussten stoppen und kamen auf dem vereisten Asphalt nicht wieder in Schwung. Verletzt wurde niemand. Mit schwerer Technik werden die Lkw und ihre Ladung geborgen, der Winterdienst stumpft dann die Straße ab. Die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten werden sich voraussichtlich noch bis in den Nachmittag hinziehen. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf etwa 100.000 Euro.

Text+Bild: Polizeirevier Oberlausitz

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