Seide aus der Oberlausitz?

Der wohl älteste Maulbeerbaum der Oberlausitz steht in Elstra (ca. 250 Jahre) Am Sonnabend, dem 10. März 2012, um 15.00 Uhr, berichtet Ronny Goldberg im Museum Bautzen über...

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Der wohl älteste Maulbeerbaum der Oberlausitz steht in Elstra (ca. 250 Jahre)
Der wohl älteste Maulbeerbaum der Oberlausitz steht in Elstra (ca. 250 Jahre)

Am Sonnabend, dem 10. März 2012, um 15.00 Uhr, berichtet Ronny Goldberg im Museum Bautzen über die Jahrhunderte währenden Versuche, eine heimische Seidenproduktion in der Oberlausitz zu etablieren. Bis heute erinnern vielerorts noch Maulbeerbäume und –hecken an das erfolglose Unterfangen. Sie sind Relikte von 250 Jahren verfehlter historischer Wirtschaftsförderung. Bis in die 1950er verfolgte man das Projekt der Oberlausitzer Seide. Die Blätter des Maulbeerbaumes dienten als Futter für die Zucht des Seidenspinners, eines Nachtschmetterlings, aus dessen Kokons sich Seidenfasern gewinnen lassen.

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe des Naturwissenschaftlichen Arbeitskreises Isis budissina. Jeden zweiten Sonnabend im Monat trifft sich der Arbeitskreis zu unterschiedlichen naturkundlichen Themen im Museum Bautzen. Der nächste Vortrag mit dem Titel „Natursteingewinnung vor 100 Jahren in Ton und Bild“ findet am Sonnabend, dem 14. April, statt.

Foto: Ronny Goldberg

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