Serie von Notrufmissbrauch aufgeklärt

Der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda hat eine Serie von Notrufmissbrauchen aufgeklärt. Die Fehlalarme haben in den vergangenen Wochen die Freiwilligen Feuerwehren von Königswartha und Neschwitz in Atem gehalten....

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Der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda hat eine Serie von Notrufmissbrauchen aufgeklärt. Die Fehlalarme haben in den vergangenen Wochen die Freiwilligen Feuerwehren von Königswartha und Neschwitz in Atem gehalten.

Die Sachverhalte wurden der Polizei erst vor wenigen Tagen bekannt. Ein damals unbekannter Anrufer hatte seit dem 24. Januar 2017 bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Hoyerswerda in mindestens 14 Fällen frei erfundene Ereignisse gemeldet, die einen Feuerwehreinsatz zur Folge hatten. Dazu zählten beispielsweise ein vermeintlicher Waldbrand, aber auch mutmaßliche Garagenbrände oder der Geruch mutmaßlich austretenden Gases. Vor Ort blieb seitens der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden nur festzustellen, dass die Mitteilung einmal mehr nicht den Tatsachen entsprach.

Im Verlauf der Ermittlungen des Kriminaldienstes des Polizeireviers Hoyerswerda geriet ein 18-jähriger Mann in den Fokus der Polizei. In einer Beschuldigtenvernehmung räumte das Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr die Taten ein. Sein Motiv lag offenbar in der Leidenschaft für Feuerwehreinsätze. Dass er mit den fortwährenden Fehlalarmierungen seinen Kameraden einen Bärendienst erwiesen hatte, erkannte er offenbar nicht. Die Ermittlungen des Kriminaldienstes werden nach deren Abschluss der Staatsanwaltschaft vorgelegt. (tk)

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