Stiftung Denkmalschutz unterstützte 2011 über 40 Denkmäler in Sachsen

Foto: Gemeinde Oybin Für über 40 Denkmäler in Sachsen hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) allein im Jahr 2011 über 800.000 Euro aus privaten Spenden, Mitteln der von...

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Foto: Gemeinde Oybin
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Für über 40 Denkmäler in Sachsen hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) allein im Jahr 2011 über 800.000 Euro aus privaten Spenden, Mitteln der von ihr verwalteten Treuhandstiftungen und nicht zuletzt der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto zur Verfügung stellen und vielfach weitere Fördermittel bewegen können. Bundesweit unterstützte die Denkmalschutz-Stiftung in diesem Jahr über 470 Projekte mit insgesamt rund 22,7 Millionen Euro. Sie fördert Kirchen, Klöster, Schlösser und Bürgerhäuser ebenso wie technische Denkmäler, archäologische Grabungen oder historische Grünanlagen.

Zu den sächsischen Förderprojekten der Stiftung gehörten im vergangenen Jahr unter anderem die Kirche in Zinna-Welsau, wo insbesondere Risse im Mauerwerk zu beheben waren, und Schloss Zschepplin, wo es eine Renaissancedecke zu sichern galt. Dem Lingnerschloss in Dresden wurde 2011 ebenso Unterstützung zuteil, wie dem ehemaligen Hotel de Pologne in
Leipzig. Einen der höchsten Förderbeträge erhielt die Ruine der Burg- und Klosteranlage Oybin, die die DSD bereits seit 20 Jahren unterstützt. Die in beeindruckender Naturlandschaft liegende Anlage gründete Heinrich von Leipa 1311. 1346 fiel die Burg an die böhmische Krone und Karl IV. ließ daraufhin das viergeschossige sogenannte Kaiserhaus direkt am Felsrand errichten. Der Kaiser stiftete auch das Kloster unmittelbar neben der Burg, das 1559 aufgelöst wurde und 1577 ausbrannte. Im 17. Jahrhundert diente die Ruine als Steinbruch.

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