Versuch: Radfahren auf Reichenstraße und Hauptmarkt erlaubt

Wer in der Spreestadt mit dem Drahtesel unterwegs ist, durfte sich zuletzt über einige Neuregelungen zugunsten der Sicherheit freuen. Im Juli startet die Stadtverwaltung einen weiteren Versuch: Bis...

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Wer in der Spreestadt mit dem Drahtesel unterwegs ist, durfte sich zuletzt über einige Neuregelungen zugunsten der Sicherheit freuen. Im Juli startet die Stadtverwaltung einen weiteren Versuch: Bis zum November 2018 wird Radfahren auf der Reichenstraße und dem Hauptmarkt erlaubt.

Ein Aufenthalt im Herzen der Stadt war bisher vor allem für Fußgänger attraktiv. Hier, wo Händler zum Schlendern und Gastronomen zum Schlemmen einladen, sollten weder Autos noch Fahrräder für Unruhe sorgen. Nun geht die Stadtverwaltung auf die Wünsche vieler Bürger ein. Immer wieder forderten sie, die Fußgängerzone Reichenstraße/Hauptmarkt für den Radverkehr freizugeben. Dadurch soll sich die Erreichbarkeit der Geschäfte verbessern. Nun wird geprüft, ob sich beide Interessen ausschließen, oder ein friedliches Miteinander zwischen Radlern und Fußgängern möglich ist. Deshalb wird es künftig erlaubt sein, mit dem Rad auf der Reichenstraße zu fahren.

Der Versuch startet, sobald die Verkehrszeichen „Radverkehr frei“ angebracht sind und endet am 23. November 2018. Bis zum Frühjahr des kommenden Jahres wird die Testphase ausgewertet. Danach entscheidet der Stadtrat, ob auch in Zukunft Fahrräder auf der Reichenstraße und dem Hauptmarkt verkehren dürfen. Damit es während des Versuches in der Altstadt genau so gemütlich zugeht wie bisher, müssen sich Radfahrer an einige Regeln halten. Es gilt: Fußgänger haben Vorrang. Außerdem müssen Radler besonders rücksichtsvoll agieren und sich an die Schrittgeschwindigkeit halten. Im Rahmen des Versuches dürfen Radfahrer auch von der Reichenstraße aus in die Theatergasse und die Hauensteingasse fahren. Umgekehrt ist dies nicht möglich. So ist es nicht erlaubt, aus diesen Straßen in die Fußgängerzone eizufahren.

Die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger sind für die Verkehrsplanung besonders wichtig. Sie sollen in die Auswertung einfließen. Anmerkungen werden bis zum 30. November 2018 unter verkehrsplanung(at)bautzen.de entgegengenommen.

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