Weiter steigende Immobilienpreise in Bautzen

Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt. Insbesondere die historisch niedrigen Zinsen verlocken viele Bürger zu einem Wohnungs- oder Hauskauf. Das merken auch die Interessenten in Bautzen. Die Preise für...

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Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt. Insbesondere die historisch niedrigen Zinsen verlocken viele Bürger zu einem Wohnungs- oder Hauskauf. Das merken auch die Interessenten in Bautzen. Die Preise für Immobilien ziehen weiter an. Laut Immowelt.de lagen die Preise für Baugrundstücke im März 2014 bei durchschnittlich 31,85€/m². Im Januar 2016 waren es bereits 48€/m². Aktuell bewegen sich die Preise bei 60€/m². Das entspricht einer Steigerung von 88 Prozent in 3 Jahren! Das es noch teurer geht, zeigen die Bodenpreise im Wohngebiet „Gut Stiebitz“ in Bautzen. Hier beginnen die Grundstücke bei 95€/m². Noch preisintensiver ist der Eigenheimstandort „Sonnenblick“ am Spittelwiesenweg. Die Grundstückpreise liegen bei 108€/m².

Zum Vergleich Dresden, Bischofswerda und Radeberg: Für Baugrundstücke in der Landeshauptstadt werden 266 €/m², 53€/m² (BIW) und 115€/m² (Radeberg)gezahlt.

Experten und lokale Immobilienmakler sind sich sicher, dass die Immobilienpreise weiter steigen. Der Grund: Das Angebot an Eigenheimstandorten in und um Bautzen ist begrenzt und die Kreditzinsen sind historisch betrachtet sehr niedrig. Auch wenn seit Herbst 2016 die Bauzinsen etwas gestiegen sind, sollten Interessenten jetzt die Chance nutzen und die Zinsen möglichst lange festschreiben, um sich gegen höhere Zinsen in der Zukunft abzusichern. „Sind die Zinsen beim Abschluss niedrig, gilt die Grundregel, eine möglichst lange Zinsbindung zu wählen, um einen Großteil des Darlehens zu den heute günstigen Konditionen zurückzubezahlen“, erklärt Ralf Oberländer, Finanzberater bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. „Sonst droht nach Ablauf der Zinsbindung, meist nach zehn Jahren, eine Zinsfalle, wenn die Zinsen deutlich gestiegen sind.“

Welche monatliche Belastung kann ich mir leisten?

Als Grundregel gilt: Die monatlichen Raten für Zins und Tilgung sollten ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen. Denn auch für Bauherren und Wohnungseigentümer geht das Alltagsleben weiter. Eine Autoreparatur muss ebenso eingeplant werden wie ein kurzzeitiger Verdienstausfall. Wenn es die finanzielle Situation zulässt, sollte eine Tilgung von drei bis fünf Prozent vereinbart werden. Denn je höher die Tilgung, desto kürzer die Laufzeit und desto niedriger die Gesamtkosten.

Wieviel Eigenkapital?

Oftmals wird von Banken eine Eigenkapitaldecke von 20 bis 30 Prozent der Investitionssumme als vorteilhalft betrachtet. Es gibt aber auch Banken, die bis zu 100 Prozent des Kaufpreises finanzieren.

 

 

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