AfD gegen CDU-Postenverteilung

Per Pressemitteilung sprach sich die AfD-Kreistagsfraktion gegen die Personalpolitik im Landratsamt Bautzen aus. Ein hoher Verwaltungsposten soll mit einem weiteren CDU-Kreisvorstandsmitglied auf dem Sonderkreistag am 27. Juli 2020...

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Per Pressemitteilung sprach sich die AfD-Kreistagsfraktion gegen die Personalpolitik im Landratsamt Bautzen aus. Ein hoher Verwaltungsposten soll mit einem weiteren CDU-Kreisvorstandsmitglied auf dem Sonderkreistag am 27. Juli 2020 besetzt werden.

Ralf-Peter Hechtberger, Fraktionsgeschäftsführer der AfD-Fraktion im Kreistag Bautzen erklärte: „Vizelandrat Udo Witschas bereitet seine Inthronisierung akribisch vor. Nachdem mit Thomas Israel der langjährige Geschäftsführer der Kreis CDU als Büroleiter in die Kreisverwaltung geräuschlos übernommen wurde, schlagen beim jetzigen Coup der CDU – Spitze die Wellen höher. 
Gerald Svarovsky, langjähriger Sprecher der Kreis CDU und kooptiertes Vorstandsmitglied soll in die Schulamtsleiterstelle im Hau- Ruck-Verfahren mittels eines Sonderkreistages durch die Kreisspitze gehievt werden.
Der bisherige Amtsleiter, Georg Richter wird bis zum 31.12.2020 auf Kosten des Kreises an das LaSuB Bautzen abgeschoben. Der jetzige kommissarische Amtsleiter, Matthias Knaak besticht durch seine korrekte Arbeit und Fachwissen, ist aber trotz CDU-Mitgliedschaft politisch nicht lenkbar. 
Alle Gründe, die der Landrat in seinem Schreiben zur Einladung nennt: „ So werden im Verantwortungsbereich des Schulamtes… derzeit die strategisch wichtigsten und finanziell bedeutsamsten Maßnahmen der Kreisentwicklung im Bereich der Bildung vorbereitet und durchgeführt.“ Treffen für das Verbleiben eines Erfahrenen, in der Materie steckenden Amtsleiters zu. Ein politischer Quereinsteiger jedoch, der weder mit den Abläufen im Landratsamt noch mit über- und untergeordneten Behörden vertraut ist, wäre hier fehl am Platz. Vor allem wenn in kurzer Zeit wichtige strategische und finanzielle Entscheidungen getroffen werden sollen! Politische Verbundenheit darf nicht mehr wert sein als fachliche Eignung.“

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