Bitcoin ist eine der wichtigsten Währungen weltweit geworden

Auch wenn der Bitcoin wieder unter die magische 10.000 US Dollar-Grenze gerutscht ist und nun wieder im Bereich der 8.200 US Dollar (Stand: Anfang Oktober 2019) liegt, so...

646
646

Auch wenn der Bitcoin wieder unter die magische 10.000 US Dollar-Grenze gerutscht ist und nun wieder im Bereich der 8.200 US Dollar (Stand: Anfang Oktober 2019) liegt, so hat es die Mutter aller Kryptowährungen nun in die Top 30 der wichtigsten Währung auf der Welt geschafft. Bedenkt man, dass der Bitcoin rund 50 Prozent vom Allzeithoch, das Ende 2017 aufgestellt wurde, entfernt ist, und zudem erst seit rund einem Jahrzehnt existiert, mag das schon eine sehr überraschende wie auch beeindruckende Meldung sein.

Bitcoin ist unter die Top 30 gerutscht

Das Ranking bezieht sich auf die sogenannte M2 Marco Landscape. In diese Statistik sind unter anderem Fonds, Spareinlagen wie auch der Bargeldumlauf miteinbezogen worden. Den ersten Platz hat der Yuan, die chinesische Landeswährung, erreicht (Supply von rund 280.000 Milliarden US Dollar). Auf dem zweiten Platz landete der US Dollar (14.500 Milliarden US Dollar); der dritte Platz gehört dem Euro (13.200 US Milliarden Dollar). Die restlichen Top 10-Plätze haben der japanische Yen (9.000 Milliarden US Dollar), Gold (7.500 Milliarden US Dollar), Pound Sterling (3.125 Milliarden US Dollar), der südkoreanische Won (2.3920 Milliarden US Dollar), der Hong Kong Dollar (1.880 Milliarden US Dollar) sowie der australischen Dollar (1.530 Milliarden US Dollar) und der taiwanesischen Dollar (1.430 Milliarden US Dollar) belegt.

Unter die Top 30 hat es mit dem Bitcoin auch eine Kryptowährung geschafft. Der Bitcoin landete auf Platz 29 (183 Milliarden US Dollar). Das „digitale Gold“ konnte somit die kolumbianische Landeswährung, den Peso (146 Milliarden US Dollar), sowie den neuseeländischen Dollar (100 Milliarden US Dollar) hinter sich lassen. Ende 2017, als der Bitcoin das Allzeithoch von fast 20.000 US Dollar aufgestellt hat, lag man bei einem Supply von rund 320 Milliarden US Dollar. In diesem Fall wäre der Bitcoin auf Platz 24 gelandet. Der Bitcoin ist, hier sind sich Kritiker wie Fans einig, kein „One Hit Wonder“ mehr.

Was ist eine Kryptowährung?

Bei einer Kryptowährung handelt es sich um eine digitale Währung – also um virtuelles Geld. Hier existieren keine Münzen oder Geldscheine. Das Geld, auf das man zugreift, gibt es nur im World Wide Web. Die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Kryptowährungen gesehen werden können, liegen in den Intentionen wie Eigenschaften. Heute gibt es derart viele Kryptowährungen, sodass man als Anfänger recht schnell den Überblick verlieren kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich vor einem Investment näher mit den unterschiedlichen Währungen auseinanderzusetzen.

Höhenflug ist noch nicht zu Ende

Natürlich mag der Bitcoin die Nummer 1 sein, jedoch hat die Kryptowährung in letzter Zeit immer wieder mit extremen Schwankungen zu kämpfen gehabt. Lag der Bitcoin noch gegen Anfang des Jahres 2017 bei 1.000 US Dollar, so folgte wenig später ein wahrer Höhenflug: 12 Monate später bewegte sich die Kryptowährung bei fast 20.000 US Dollar. Doch danach ging es steil bergab: Innerhalb weniger Tage rutschte der Bitcoin auf unter 10.000 US Dollar – zu Beginn des Jahres 2019 lag der Preis bei 3.000 US Dollar.

Doch dann kam es wieder zum Höhenflug. Von März bis Juni 2019 kletterte der Bitcoin auf fast 14.000 US Dollar – um dann wieder einen Absturz zu erleben. Rutschte man zunächst auf 11.000 US Dollar, so stürzte man Anfang Oktober auf 8.000 US Dollar ab. Doch die Analysten wie Experten sind sich sicher: Der Bitcoin ist noch nicht am Ende – der Höhenflug mag zwar nun eine Pause eingelegt haben, wird aber garantiert fortgesetzt.

Der Kryptomarkt ist unberechenbar

Ob man über Bitcoin Revolution handelt oder über eine Börse Coins erwirbt und dann hofft, dass der Preis steigt – am Ende hat der Bitcoin immer wieder für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Aus diesem Grund sollte man nur Geld in den Bitcoin investieren, das nicht benötigt wird. Das heißt, es ist ratsam, nur kleinere Beträge in den Kryptomarkt zu stecken. Auch dann, wenn es sehr vielversprechende Prognosen gibt, sollte man vorsichtig sein und sich immer bewusst sein, dass sich der Markt immer in die andere Richtung bewegen kann.

Fotos: pixabay.com

In this article