Landkreis Görlitz übergibt Hochwasser-Spenden

Nach dem verheerenden Hochwasser mit zahlreichen Todesopfern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westphalen hatte der Landkreis Görlitz Mitte Juli ein Spendenkonto eingerichtet. Bis zum 13. August 2021 sind 160.118,54 Euro...

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Nach dem verheerenden Hochwasser mit zahlreichen Todesopfern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westphalen hatte der Landkreis Görlitz Mitte Juli ein Spendenkonto eingerichtet. Bis zum 13. August 2021 sind 160.118,54 Euro eingegangen. Landrat Bernd Lange zeigt sich äußerst dankbar angesichts der hohen Spendenbereitschaft bei den Bürgerinnen und Bürgern: „Ich danke allen, die gespendet haben, ganz herzlich. Diese große Summe ist ein deutliches Zeichen von Solidarität und zeigt einmal mehr den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten.“

Die Landkreisverwaltung wird das Konto nun schließen und das Geld in den nächsten Tagen an den am schwersten von der Flutkatastrophe betroffenen Landkreis Ahrweiler im Norden von Rheinland-Pfalz überweisen. Die Spendengelder werden dort für Maßnahmen im Rahmen der Soforthilfe eingesetzt. Damit werden Menschen unterstützt, die ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Landrat Bernd Lange stand bereits seit dem Hochwasserereignis im engen Austausch mit den Verantwortlichen im Landkreis Ahrweiler, um sein Mitgefühl zum Ausdruck bringen, Hilfe anzubieten und sich schließlich über die Verteilung der Spenden zu verständigen. Besonders wichtig dabei war ihm, sodass die finanzielle Hilfeleistung direkt bei den Betroffenen ankommt und damit ein Beitrag für den baldigen Wiederaufbau geleistet werden kann. Unter den Spendern befinden sich neben einem Stift, einer Körperschaft sowie mehreren Vereinen und Unternehmen zahlreiche Privatpersonen.

Neben dem Spendenaufruf hatte der Landkreis Görlitz unmittelbar nach den Geschehnissen mehrere Katastrophenzüge zur Hilfeleistung in den betroffenen Gebieten angeboten. Darüber hinaus wurden Personen der psychosozialen Notfallversorgung entsandt, die vor Ort Menschen begleiten, welche Familienangehörige verloren haben oder andere Schicksalsschläge verarbeiten müssen, sowie die Einsatzkräfte seelisch unterstützen.

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