Mobilität: Wie Pendeln erschwinglicher werden kann

Mobilität im 21. Jahrhundert ist zu einem der drängendsten Themen unserer Gegenwart geworden. Die Herausforderung, sich den daran hängenden Fragen zu stellen, geht selbstverständlich auch an der Oberlausitz...

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Mobilität im 21. Jahrhundert ist zu einem der drängendsten Themen unserer Gegenwart geworden. Die Herausforderung, sich den daran hängenden Fragen zu stellen, geht selbstverständlich auch an der Oberlausitz nicht vorbei. Insbesondere der Individualverkehr und seine Rolle gegenüber dem öffentlichen Personennahverkehr ist eine zur Zeit kontrovers diskutierte Frage. Die mögliche Einführung einer CO2-Steuer auf Fahrzeuge ist dabei nur ein Aspekt von vielen.

Sie träfe sämtliche Autofahrer in Deutschland. Um ihr zu entgehen müsste man vom Kfz aufs Rad oder den ÖPNV umsteigen. Entsprechende Verbindungen zwischen Wohn- und Arbeitsort vorausgesetzt, ist das natürlich prinzipiell möglich. Doch eine Vielzahl an Menschen ist auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen, um ihren Arbeitsort erreichen zu können. Auf die Rolle der Pendler für die Region Oberlausitz sind wir bereits an anderer Stelle eingegangen. Die moderne Arbeitswelt bringt nun mal hohe Mobilitätsanforderungen an den einzelnen mit sich. Das ist ein Zustand, an dem sich bis auf weiteres auch nichts ändern wird.

Damit werden die Pendlerströme in die und aus der Oberlausitz vorerst zum festen Landschaftsbild dazu gehören. Im Gegensatz zu Mehrbelastungen durch zusätzliche Besteuerung weisen andere Trends eher in die gegenläufige Richtung. Möglichkeiten, Autofahrer finanziell zu entlasten, existieren zuhauf. So kann man sich als Fahrzeughalter heute einfacher denn je die Möglichkeiten des World Wide Webs zunutze machen, um die Unterhaltskosten für den eigenen Pkw zu reduzieren.

Während sich am Spritpreis nicht sonderlich viel rütteln lässt, gelten für den großen Haushaltsposten Autoreparaturen mittlerweile längst andere Spielregeln. Die Plattformökonomie macht naturgemäß vor keiner Branche halt, also warum sollten Autowerkstätten davon ausgenommen sein? Wenn am eigenen Wagen mal Reparaturbedarf aufkommen sollte, ist es heutzutage genauso einfach, dafür die passenden Angebote einzuholen, als würde man per Buchungsplattform den nächsten Urlaub planen und bezahlen.

Auf den entsprechenden Portalen kann sich jeder Autofahrer in Ruhe umsehen, statt auf gut Glück Autowerkstätten abzutelefonieren und darauf zu hoffen, dass irgendwo ein freier Platz vorhanden ist oder bald frei wird. Gerade für Berufspendler ist es oft von allerhöchster Wichtigkeit, dass dem fürs Arbeitsleben so essentiellen Fahrzeug in kürzestmöglicher Zeit wieder zur uneingeschränkten Einsatzbereitschaft verholfen wird. Lange Wartezeiten für wer weiß wie fernab gelegene Werkstatttermine zehren da nur an den Nerven.

Besonders interessant für Einwohner Bautzens und anderer Teile der Oberlausitz ist an so einem zeitgemäßen Online-Werkstattangebot die Option, neben der eigenen Automarke und dem Schadensbild auch eine Wunschwerkstatt in der Nähe anzugeben. Wer beispielsweise in der Stadt an der Spree wohnt und eine Motoreninstandsetzung benötigt, will für die Durchführung sicherlich nicht erst in die Hauptstadt an der Spree fahren müssen, sondern wird nach einer möglichst nahegelegenen Werkstatt, etwa in Dresden suchen.

In Zeiten wachsender Verfügbarkeit von immer mehr Services ist es nur zu verständlich, wenn auch Autofahrer nach den günstigsten Möglichkeiten für sich und ihr Fahrzeug suchen, gerade im Angesicht des ständigen Zeitdrucks. Vor allem für Pendler ist das Angebot an Online-Werkstätten attraktiv, weil es an einem vielgefahrenen Wagen naturgemäß wahrscheinlich häufiger mal Wartungsbedarf geben wird. Da dürfte es auf viele Autofahrer sehr beruhigend wirken, wenn man weiß, dass die nächste Werkstatt nur wenige Mausklicks entfernt ist.

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