Strom sparen: mit diesen Tipps schonen Verbraucher ihren Geldbeutel

Ganz gleich, ob in Bautzen, Bayern oder anderen deutschen Regionen – Strompreise steigen überall kontinuierlich an. Dennoch müssen Verbraucher nicht zwangsläufig tiefer in die Tasche greifen, wenn sie...

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Ganz gleich, ob in Bautzen, Bayern oder anderen deutschen Regionen – Strompreise steigen überall kontinuierlich an. Dennoch müssen Verbraucher nicht zwangsläufig tiefer in die Tasche greifen, wenn sie die wichtigsten Tipps beherzigen. Denn wer effizient Strom spart, schont automatisch das eigene Budget.

Strom zum Schnäppchenpreis? Diese Tage sind vorbei!

Nicht einmal mehr günstige Anbieter bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Strom zum Schnäppchenpreis zu beziehen. Tendenziell steigen die Preise der Energieversorger überall an und erreichen deshalb immer wieder neue Rekorde. Wer diesen finanziellen Aufwand deshalb dennoch minimieren oder zumindest auf einem konstanten Niveau halten möchte, muss das persönliche Nutzungsverhalten überdenken oder auf moderne Technik setzen. Kosteneinsparung sind beispielsweise durch eine Suche nach einem besonders günstigen Angebot möglich. Im World Wide Web stehen mehrere Vergleichsportale zur Verfügung, die die Suche nach günstigen Stromanbietern erleichtern. Dennoch ist es wichtig, nicht den erstbesten Strompreisrechner auszuwählen. Denn je seriöser diese Dienstleister sind, desto zuverlässiger sind deren Informationen.

Geld sparen: mit „weißer Ware“

Generell sollte sich jeder Verbraucher vor Augen führen, dass der größte Teil des verbrauchten Stroms durch sogenannte „weiße Ware“ beansprucht wird. Dieser Begriff schließt Hausgeräte wie den Herd, Trockner, Kühlschrank, die Wasch- und Spülmaschine ein. All diese Posten machen bis zu 45 Prozent des Gesamtbedarfs an Strom aus. Deshalb zeichnet sich diese „weiße Ware“ auch mit dem größten Stromstarpotenzial aus. Das bedeutet: wer auf besonders energieeffiziente und moderne Geräte setzt, kann die Höhe der Stromkosten durch sein eigenes Verhalten 1:1 beeinflussen.

Mit kleinen Veränderungen große Effekte erzielen

Außerdem hat es sich in der Praxis bewährt, Kleidung bei geringen Wassertemperaturen in der Waschmaschine zu säubern. Schließlich leisten verbesserte Waschmittel und die fortschrittliche Technik einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Wäsche dennoch strahlend rein ist. Zudem sparen Verbraucher jede Menge Strom, indem sie aktuell nicht verwendete elektrische Geräte komplett ausschalten, indem die Geräte auch an der Steckdosenleiste deaktiviert werden. Eine weitere Kostenfalle bezieht sich auf angepasste Einstellungen bei Haushalts- und Unterhaltungselektronik, da sich der durch Hersteller ausgewiesene Verbrauch ausschließlich auf Werkseinstellungen beschränkt.  So ist es bei einem Fernseher beispielsweise möglich, dass eine Veränderung der Helligkeit um rund 30 Prozent einen zusätzlichen Stromverbrauch erzeugt.

Strom sparen mit Geräten in einer günstigen Effizienzklasse 

Wer Stecker außerdem nicht jederzeit hineinstecken oder wieder herausziehen möchte, könnte alternativ eine Zeitschaltuhr zwischen Steckdose sowie Gerät schalten. Auf diese Weise wird der Stromverbrauch während der Arbeits- oder Nachtzeiten unterbrochen. Zu guter Letzt legen Verbraucherberater immer wieder nahe, in den Kauf von Großgeräten etwas mehr Geld zu investieren. Beispielsweise erweisen sich Kühl- oder Gefrierschränke als wahre Stromfresser. Wer bereit ist, ältere Modelle gegen neue Geräte mit höchster Effizienzklasse auszutauschen, wird sich ab sofort gewiss über günstigere Stromrechnungen freuen. Nach einigen Jahren haben sich diese Automaten komplett rentiert. Die Unterklassen spielen hierbei ebenfalls eine wichtige Rolle. Beispielsweise benötigt ein Kühlschrank der Effizienzklasse A++ schon die Hälfte weniger Strom als ein Modell der Effizienzklasse A+++. Besonders hoch sind die eingesparten Energiekosten, wenn Anwender dementsprechende Eco- oder Sparprogramme nutzen. Schließlich gibt es doch viel schönere Dinge als Strom, in die man Geld investieren kann.

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