Terrassentür – funktionaler, optisch ansprechender Zugang zum Außenbereich

Schon durch ihre reine Größe sind Türen zur Terrasse oder zum Balkon ideale „Einfallstore“ für die Sonne. Allerdings sollte die Größe nicht das einzige Kaufkriterium sein. Eine moderne...

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Schon durch ihre reine Größe sind Türen zur Terrasse oder zum Balkon ideale „Einfallstore“ für die Sonne. Allerdings sollte die Größe nicht das einzige Kaufkriterium sein. Eine moderne Terrassentür kann nämlich mehr, vor allem, wenn es um die Wärmedämmung, den Schallschutz oder die Sicherheit geht.

Die Rahmenbedingungen – Mögliche Materialien für eine hochwertige Terrassentür

Soll eine Terrassentür eingebaut werden, beispielsweise im Rahmen eines Neubaus oder einer Gebäudesanierung, dann gibt es unterschiedliche Materialien, aus denen der Rahmen einer Terrassentür bestehen kann:

  • Kunststoff
  • Aluminium
  • Kunststoff-Aluminium
  • Holz
  • Kunststoff-Holz

Die kostengünstigste Variante ist eine Terrassentür aus Kunststoff, da das Material ein preislich günstiger Werkstoff ist, der zugleich über exzellente Eigenschaften in Sachen Wärmedämmung aufweist. Zudem ist eine Terrassentür aus Kunststoff sehr pflegeleicht, langlebig und recycelbar.

Grundlegende Fragen zur Funktionalität einer Terrassentür

Vor dem Kauf steht immer erst die Planung. Damit man später keine Überraschungen erlebt, sollte man sich vor dem Kauf einer solchen Tür vor allem die folgenden Fragen beantworten und dazu auch den Architekten hinzuziehen:

  1. Welche Maße muss bzw. soll die Terrassentür haben?
  2. In welche Richtung und wie soll sich die Tür öffnen lassen?
  3. Welche Anforderungen muss bzw. soll die Tür in Sachen Wärmedämmung, Schall- und Einbruchschutz erfüllen?
  4. Werden spezielle Ausstattungsmerkmale gewünscht, z. B. Insektenschutz, Sonnenschutz?

Erst nach der Beantwortung dieser Grundfragen kann man eine Terrassentür bestellen, die dann später auch wirklich zu den Vorstellungen des Kunden passt.

Entscheidendes Detail – der Öffnungsmechanismus der Terrassentür

Früher wurden häufig Terrassentüren verbaut, bei denen sich der Türflügel durch Aufklappen in den Raum hinein öffnen ließ. Das nahm viel Platz in Anspruch. Eine moderne Terrassentür ist heute zumeist als Hebeschiebetür oder als Parallel-Ausstell-Schiebetür (PAS) konzipiert. Bei beiden Varianten liegt der Vorteil darin, dass man zum Öffnen nur den Griff in die entsprechende Position bringen muss, den beweglichen Flügel leicht anhebt und ihn dann parallel vor den nicht beweglichen Türflügel schieben kann.

Dies funktioniert bei der Hebeschiebetür durch Laufräder im Rahmen, bei der PAS durch im Rahmen sitzende Schienen. Ist die Terrassentür zudem mit einem sogenannten Soft-Close ausgestattet, muss man sie zum Schließen nur bis zu einem bestimmten Punkt anschieben, dann bewegt sie sich auf den letzten Zentimetern langsam und ohne weiteres Zutun in ihre Endposition.

Bei einigen Fachhändlern, z. B. bei https://www.fensterhandel.de/terrassentuer/ erhält man bei der Bestellung von Terrassentüren automatisch eine PAS-Variante, wenn man sie als Hebeschiebetüren ordert. Dadurch, dass sich der bewegliche Türflügel beim Schließvorgang sehr eng mit dem Rahmen verbindet, verfügen derartige Terrassentüren nicht nur über erstklassige Eigenschaften im Bereich der Wärmedämmung, sondern sind auch extrem einbruchhemmend. Mit Spezialbeschlägen inklusive Anbohrschutz, abschließbaren Türgriffen und Sicherheitsglas lässt sich der Einbruchschutz bei einer Terrassentür nochmals erhöhen.

Durch hochwertiges Schallschutzglas der Schallschutzklasse VI (SSK VI) lassen sich vor allem in dichtbebauten Gebieten die auf die Terrassentür treffenden Dezibel um mehr als 50 Dezibel reduzieren. Spielende Kinder oder vorbeifahrende Autos sind dann kein großes Problem mehr.

Welche Details lassen sich bei einer Terrassentür selbst bestimmen?

Wie groß der Umfang frei wählbarer Details ist, hängt nicht zuletzt vom Hersteller bzw. Händler ab. Die meisten bieten aber eine ganze Palette von Konfigurationsmöglichkeiten, z. B. in den folgenden Bereichen:

  • Rahmenprofil (hier können verschiedene Kammersysteme gewählt werden)
  • Verglasung (2-fache oder 3-fache Verglasung sind meistens Standard)
  • Farbe und Dekor (zahlreiche RAL-Farben sowie Holz- oder Metallic-Dekore)
  • Maße der Terrassentür (Standardgrößen oder auf Anfrage Sondergrößen)

Viele Fachhändler sind flexibel und bereit, Sonderwünsche umzusetzen, soweit sie realisierbar sind. Beim Konfigurieren der Terrassentür sollte man stets den Preis im Blick behalten, denn jedes Mal, wenn man Details auswählt, verändert er sich. In guten Online-Shops zeigt das System nach jeder Auswahl den aktuellen Preis an. So bekommt man die Terrassentür zu dem Budget, das man sich gesetzt hat.

Foto: fensterhandel.de

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