Wo kommen Kryptowährungen eigentlich zum Einsatz?

In den letzten Jahren haben die Kryptowährungen extrem stark an Bedeutung gewonnen. Waren Bitcoin und Co. zu Beginn noch als alternative Zahlungsmethoden im Einsatz, so entwickelten sich die...

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In den letzten Jahren haben die Kryptowährungen extrem stark an Bedeutung gewonnen. Waren Bitcoin und Co. zu Beginn noch als alternative Zahlungsmethoden im Einsatz, so entwickelten sich die digitalen Währungen immer mehr zu einem interessanten wie auch vielversprechenden Spekulationsobjekt.

Bitcoin – eine von vielen Kryptowährungen

Wird man mit dem Begriff Kryptowährung konfrontiert, so denkt man in erster Linie wohl an den Bitcoin – schlussendlich hat diese digitale Währung immer wieder für Aufsehen gesorgt. So beispielsweise im Jahr 2017. Damals bewegte sich der Bitcoin im Bereich der 1.000 US Dollar. Gegen Jahresende lag der Bitcoin bei fast 20.000 US Dollar. 2018 kam es zum Absturz: Innerhalb weniger Monate büßte der Bitcoin einen Verlust von um die 80 Prozent ein – und riss sogleich den gesamten Kryptomarkt in die Tiefe.

Denn auch wenn der Bitcoin die wohl bekannteste digitale Währung ist, so handelt es sich nicht um die einzige Kryptowährung. Es gibt zahlreiche digitale Währungen. So beispielsweise Litecoin, Ether oder auch Libra, die im Jahr 2020 auf den Markt kommende Währung aus dem Hause Facebook. Und obwohl immer von Kryptowährungen gesprochen wird, so mag der Begriff der Währung nicht zu 100 Prozent richtig sein. Denn letztlich sind es nämlich digitale Zahlungssysteme, die sicher, unabhängig und krisenresistent sein sollen.

Mit dem Bitcoin den Einkauf bezahlen

Bevor man mit der Kryptowährung Bitcoin arbeitet, geht es einmal um die Klärung der Frage, wo man Bitcoin kaufen kann. Hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In der Regel erwirbt man Coins über einen Marktplatz oder über eine Krypto-Börse. In beiden Fällen benötigt man sodann eine Wallet. Dabei handelt es sich um ein digitales Portemonnaie, um die erworbenen Coins aufzubewahren.

Heutzutage werden Kryptowährungen, in erster Linie jedoch der Bitcoin, in Restaurants, verschiedenen Cafés wie auch in ein paar Geschäften akzeptiert. Wer also in seinem digitalen Portemonnaie ein paar Coins einer von Seiten des Unternehmens akzeptierten Kryptowährung besitzt, kann somit seinen Einkauf problemlos mit der digitalen Währung bezahlen. Die Wallet wird durch einen privaten Schlüssel, der sozusagen mit einem Passwort verglichen werden kann, und einem öffentlichen Schlüssel, der eine Art Kontonummer darstellt, geschützt.

Heutzutage sind immer mehr Menschen der Meinung, dass sie sich zumindest vorstellen könnten, vermehrt mit Kryptowährungen Zahlungen leisten zu wollen. Jedoch befinden sich die Kryptowährungen noch in den Kinderschuhen. Denn nicht nur, dass es an der fehlenden Akzeptanz mangelt, um hier tatsächlich eine große Zielgruppe ansprechen zu können, fehlt es oftmals auch am Verständnis. Der Großteil, der sich mit Kryptowährungen befasst, spekuliert nämlich mit der Kursentwicklung. Hier geht es also nicht darum, dass der Bitcoin den Euro ersetzt, sondern vorwiegend darum, dass der Bitcoin für eine Vermehrung des Vermögens sorgt.

Kein ungefährliches Spekulationsobjekt

Der Handel mit Kryptowährungen ist nicht ungefährlich. Die Volatilität des Kryptomarkts kann als Chance gesehen werden, ist aber ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Denn am Abend kann der Bitcoin um 200 US Dollar gegenüber dem morgendlichen Wert gestiegen wie aber auch gefallen ein – mitunter kann es auch höhere Schwankungen geben. Das ist vor allem interessant, wenn man den Bitcoin als Spekulationsobjekt wahrnimmt. Mit dem richtigen Einstieg und dem passenden Ausstieg, und zwar bevor es wieder zur Korrektur kommt, kann man hier attraktive Gewinne verbuchen.

Wer mit dem Bitcoin arbeiten will, der sollte entsprechende Informationen einholen und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das heißt, es geht in erster Linie darum, welche Ereignisse marktbeeinflussend sein können, ob in naher Zukunft Entscheidungen getroffen werden, die einen Einfluss auf den Bitcoin oder eine andere Kryptowährung haben könnten oder auch, wie die eine oder andere Prognose aussieht.

Wer sich mit Prognosen befasst, sollte jedoch besonders vorsichtig sein. Immer wieder kann man auf vielversprechende Berechnungen und Ausblicke stoßen, die jedoch keinerlei Garantie darstellen – in vielen Fällen wollen ein paar Experten wie Analysten mit riskanten Prognosen in den Mittelpunkt rücken. Das heißt zwar nicht, dass derartige Berechnungen niemals eintreffen werden, jedoch ist die Chance absolut gering, dass sich dann der Kurs in unmittelbarer Zukunft derart entwickelt.

Bilder: pixabay.com

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