Bautzener Akademie: Experte spricht über Burnout

Die letzte Vorlesung der Bautzener Akademie vor der Sommerpause widmet sich einem medizinischen Thema: „Burnout – wenn der Arbeitsalltag krank macht“ lautet der Titel der Vorlesung von Dr....

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Die letzte Vorlesung der Bautzener Akademie vor der Sommerpause widmet sich einem medizinischen Thema: „Burnout – wenn der Arbeitsalltag krank macht“ lautet der Titel der Vorlesung von Dr. med. Ulrich Hegerl am Montag, dem 7. Mai 2012, um 18.00 Uhr, in der Berufsakademie Bautzen. Bei Burnout handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der aufgrund verminderter Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.  Dr. Hegerl, Jahrgang 1953, ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig. Er studierte von 1973 bis 1978 Medizin in Erlangen und Rennes, Frankreich. Nach Stationen in Bayreuth, Berlin und München trat er 1998 eine Professur für Psychiatrie an der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Seit 1999 ist er Sprecher des bundesweiten Forschungsprojektes „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“, seit 2004 Leiter der „European Alliance Against Depression“. In Leipzig ist er seit 2006 tätig, seit 2008 ist er zudem Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

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