Wegen Trockenheit: Wasserversorgung aus Stausee Orlík wird teilweise auf Slapy verlagert
Internationale KI-Deklaration in Prag unterzeichnet
Gastland Tschechien bei Buchmesse: Siegerinnen im Wettbewerb „Roman für Frankfurt“ gewählt
Drohnenvorfall in Leipzig: Macinka weist Erläuterung der russischen Botschafterin in Prag zurück
Am Samstag wird das Musikfestival Dvořákova Praha (Dvořáks Prag) eröffnet. Der Festivaldirektor Jan Simon war am Donnerstagmorgen in unserem Studio zu Gast.
Die tschechische Regierung hat am Montag beschlossen, dass zum kommenden Jahr die staatliche Unterstützung für Arbeitslose in den ersten beiden Monaten wieder gekürzt wird. Sie war erst in diesem Jahr erhöht worden. Kritik kommt nicht nur von den Gewerkschaften und Teilen der Opposition, sondern auch von Arbeitgebern sowie aus den eigenen Reihen der Regierungskoalition.
Das Wetter am Freitag, 4. September
Gasspeicher Tschechiens zu fast 70 Prozent gefüllt
Neue Ausstellung in Theresienstadt fasst 30 Jahre Kunstwettbewerb zusammen
Klage gegen staatliche Benzinpreisregulierung abgewiesen
Im eher ruhigen Handel der vergangenen Wochen konzentrieren sich Anlegerinnen und Anleger stark auf ausgewählte US-Aktien. Tesla sorgt vor der Cybercab-Präsentation für außergewöhnliche Umsätze, während Gold und Bitcoin ihr Comeback feiern.
Gold-ETCs und Goldminen-ETFs bleiben beliebt, aber auch Aktien-ETFs. Neben Aktien aus Industrieländern kommen derzeit auch solche aus Emerging Markets extrem gut an. Ausgelaufen ist der Run auf Krypto-ETNs.
Diese Anlagethemen erweitern das Angebot: auf Shillers CAPE-Ratio basierende US-Sektorrotation und währungsgesicherte Schwellenländer-Anleihen in US-Dollar.
Der Rekordlauf der Vorwoche ist erst einmal vorbei. Denn ein neuer US-Militärschlag in der Straße von Hormus lässt den Ölpreis wieder deutlich steigen. Dabei sieht es wirtschaftlich in Deutschland gar nicht mehr so schlecht aus.
Hohe Inflation, hohe Verschuldung von Staaten und Tech-Unternehmen – die Renditen bleiben hoch. Die Entspannung diese Woche währte nur kurz. Gleichzeitig sind Fremdwährungsanleihen gesucht, in Austral-Dollar oder türkische Lira.
Der Goldpreis steigt in kurzer Zeit von 4.000 US-Dollar auf über 4.600 US-Dollar – für viele ein Warnzeichen angesichts extrem hoher Staatsverschuldungen. Der Ölpreis hängt weiter an der Lage in Nahost.
Das Kaufinteresse an Aktien-ETFs hält an – trotz Auslaufen der Rally. Stark gesucht ist jetzt aber auch wieder alles, was mit Gold oder Kryptowährungen zu tun hat. Ebenfalls wieder mehr im Fokus: Rüstungs-ETFs.
Diese Anlagethemen erweitern das Angebot: US-Technologie, globale Small-Caps, Aktien weltweit ex USA, globale All-Cap-Diversifikation, aktives Faktor-Investing.
Während die Anleihemärkte Warnzeichen senden, halten sich die Aktienmärkte nahe ihren Allzeithochs. Diese Woche blickt alles auf die Nvidia-Zahlen, die Jackson Hole-Notenbanker-Konferenz – und auf den Iran/USA-Konflikt.
Staatsanleiherenditen haben diese Woche Höhen wie zuletzt vor 15 oder fast 20 Jahren erreicht, und zwar weltweit. Gründe dafür gibt es einige. Aber auch für eine Rolle rückwärts in der Mitte der Woche. Im Handel mit Unternehmensanleihen hat sich ebenfalls die Verunsicherung bemerkbar gemacht.