Industrieproduktion oder Baugewerbe – den Arbeitskräftemangel in Tschechien gleichen die Firmen mit gezielten Anwerbungen im Ausland aus. Vor allem von den Philippinen werden in den letzten Jahren zahlreiche Menschen ins Land geholt. Ihr Recht auf freie Jobwahl wird aber nicht immer respektiert.
Ist er selbst gesprungen, oder wurde er gestoßen? Auch fast 80 Jahre nach dem Tod des damaligen tschechoslowakischen Außenministers Jan Masaryk ist diese Frage unbeantwortet. Im März 1948 war er unterhalb seiner Dienstwohnung im Ministerium tot aufgefunden worden. Vergangene Woche haben Polizeiexperten den Leichnam exhumiert, um ihn nun zu untersuchen.
Tschechiens Umweltminister: Giftstoffe sickern in den Boden des Nationalparks Šumava
Interessenkonflikt: EU-Kommission setzt Erstattung von Subventionen für den Konzern Agrofert aus
Ex-Stasimitglied für Verfolgung des Schauspielers Töpfer zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt
Im Spätsommer lockt immer der Zehn-Kilometer-Nachtlauf viele Hobbysportler und Profis nach Prag. Zum diesjährigen Rennen durch das Zentrum der tschechischen Hauptstadt kamen 9500 Läufer aus 98 Staaten der Welt, darunter auch die Spitze der Szene aus Tschechien, Kenia oder Äthiopien.
Tschechische Politologen: Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt dürfe weder über- noch unterschätzt werden
Vergangene Woche wurde ein Prag ein internationales Memorandum zur Künstlichen Intelligenz (KI) unterschrieben. Bei deren Nutzung soll enger zusammengearbeitet werden. Warum auch die Risiken von KI in Tschechien ein immer wichtigeres Thema werden, zeigen jüngste Entwicklungen auf dem hiesigen Buchmarkt.
Das Wetter am Dienstag, 8. September
Tschechischer Außenhandel verzeichnet im Juli ein Defizit von über 350 Millionen Euro
Nach neuen Rekorden sieht es nicht aus: Der Ölpreis ist zu hoch, und dann könnten noch die Leitzinsen steigen – nicht nur hier, sondern auch in den USA. Dennoch sind viele zuversichtlich für den Aktienmarkt, zumindest für die Zeit ab Ende Oktober.
Die Renditen für Staatsanleihen sind teilweise so hoch wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht. Die Aufwärtsbewegung ist aber zuletzt zum Halt gekommen. Im Handel mit Unternehmensanleihen sind RWE und Depfa gefragt, Hello Fresh und Deutsche Entertainment verlieren.
Zum 21. September tauschen Ströer und Hugo Boss die Plätze in MDAX und SDAX, OHB kommt in den TecDAX.
Kevin Warshs hawkische Rede in Jackson Hole drückt den Goldpreis von seinem Drei-Monats-Hoch zurück, doch steigende Staatsschuldensorgen könnten das Edelmetall mittelfristig stützen. Michael Blumenroth ordnet die jüngsten Bewegungen am Goldmarkt ein.
Im eher ruhigen Handel der vergangenen Wochen konzentrieren sich Anlegerinnen und Anleger stark auf ausgewählte US-Aktien. Tesla sorgt vor der Cybercab-Präsentation für außergewöhnliche Umsätze, während Gold und Bitcoin ihr Comeback feiern.
Gold-ETCs und Goldminen-ETFs bleiben beliebt, aber auch Aktien-ETFs. Neben Aktien aus Industrieländern kommen derzeit auch solche aus Emerging Markets extrem gut an. Ausgelaufen ist der Run auf Krypto-ETNs.
Diese Anlagethemen erweitern das Angebot: auf Shillers CAPE-Ratio basierende US-Sektorrotation und währungsgesicherte Schwellenländer-Anleihen in US-Dollar.
Der Rekordlauf der Vorwoche ist erst einmal vorbei. Denn ein neuer US-Militärschlag in der Straße von Hormus lässt den Ölpreis wieder deutlich steigen. Dabei sieht es wirtschaftlich in Deutschland gar nicht mehr so schlecht aus.
Hohe Inflation, hohe Verschuldung von Staaten und Tech-Unternehmen – die Renditen bleiben hoch. Die Entspannung diese Woche währte nur kurz. Gleichzeitig sind Fremdwährungsanleihen gesucht, in Austral-Dollar oder türkische Lira.
Der Goldpreis steigt in kurzer Zeit von 4.000 US-Dollar auf über 4.600 US-Dollar – für viele ein Warnzeichen angesichts extrem hoher Staatsverschuldungen. Der Ölpreis hängt weiter an der Lage in Nahost.