Das Wetter am Sonntag, 1. März
Snowboard: Maděrová auf Rang zwei im Parallel-Riesenslalom beim Weltcup in Krynica
Acht Flüge von Prag nach Tel Aviv und Dubai gestrichen
Präsident Pavel: Tschechien verurteilt Vorgehen des iranischen Regimes
Tschechiens Ex-Premier Fiala hofft auf Sturz der Regierung von Ajatollah Ali Chamenei
Außenministerium: Tschechien verurteilt scharf iranische Angriffe gegen Nahostländer
Premier Babiš: Irans unkontrolliertes Atomprogramm stellt Gefahr für ganz Europa dar
Tschechische Botschafterin in Israel: Situation im Land ist bisher ruhig, Bewohner wurden gewarnt
Wer schon einmal tschechische Lyrik in deutscher Übersetzung gelesen hat, ist eventuell bereits auf den Namen Urs Heftrich gestoßen. Seit 1989 hat Heftrich die Werke von über 40 tschechischen Dichtern ins Deutsche übertragen, darunter Lyriker wie Jan Zahradníček, Vladimír Holan oder Josef Čapek. Seit 2001 ist Heftrich Professor für Slawische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg und leitet das dortige Slawische Institut. Und seit kurzem gibt er auch eigene Lyrik heraus. Die ersten beiden Monate dieses Jahres verbrachte Urs Heftrich im Rahmen einer Literaturresidenz in Prag.
Für jeden Besucher in Prag ist die tschechische Küche natürlich Pflicht. Aber wenn die Liste der Sehenswürdigkeiten, die man sehen möchte, proppenvoll ist, bleibt keine Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen in einem Restaurant. Und manchmal ist der Lendenbraten mit böhmischen Knödeln einfach auch zu viel. Für diese Fälle gibt es in Prag einige Streetfood-Alternativen. Damit sind aber keine Hamburger oder Döner gemeint, sondern etwas richtig Tschechisches.
Sinkende Renditen prägen unverändert das Bild an den Rentenmärkten. Ein Grund ist die zunehmende Unsicherheit an den Märkten. Aus technischer Sicht rücken wichtige Marken in den Fokus. Auffällig: Anleihen in Schweizer Franken werden zunehmend beliebter.
Dass sich im Handel mit Auslandsaktien viel um Tech-Werte dreht, ist normal. Die heftigen Silber- und Goldpreisbewegungen haben zuletzt aber die Minenkonzerne ins Scheinwerferlicht gerückt, etwa Pan American Silver und Barrick Mining.
Favoritenwechsel: weniger USA und Tech, mehr Europa und Schwellenländer. Indizes wie der MSCI Europe und der MSCI EM haben schon Höchstkurse erreicht. Der Tech-Index Nasdaq 100 bleibt zurück.
Diese Anlagethemen erweitern das Angebot: Staking‑basierte Coins Aptos und Celestia, Aktien mehrerer Regionen, ein breit diversifiziertes Multi‑Asset‑Portfolio, künstliche Intelligenz sowie eine aktiv gemanagte Optionsstrategie mit europäischen Aktien.
Der Softwarespezialist aus Bulgarien hat ein duales Listing an der Deutschen Börse aufgenommen.
Wieder Zollstreitigkeiten, und dann noch ein drohender Iran-Krieg – an den Märkten kehrt keine Ruhe ein. Außerdem bleibt das Thema: KI-Blase oder nicht? Die am Mittwoch anstehenden Nvidia-Zahlen könnten darüber mehr verraten.
Der Ölpreis ist aufgrund des Iran-Konflikts schon deutlich gestiegen, am Anleihemarkt geht es aber weiter ruhig zu. Nur Hochverzinsliches ist weniger gefragt, dafür Namen wie Mercedes-Benz. Viel diskutiert wird über die US-Leitzinsen.
Technologiefonds dominieren weiterhin den Handel. International ausgerichtete Aktienfonds stehen eher auf den Verkaufslisten, während Mischfonds gefragt sind. Bei Edelmetallen nutzen Etliche die hohen Schwankungen gezielt für Ein- und Ausstiege.
Rohstoffanalyst Michael Blumenroth skizziert einen Goldmarkt, der nach den turbulenten Wochen noch auf der Suche nach dem Gleichgewicht sei.
Zwar ist der Höhenflug von Gold und Silber vorbei, Edelmetall-ETCs bleiben aber beliebt. Nasdaq- und US-Tech-ETFs fliegen hingegen aus den Portfolios. Generell herrscht mehr Skepsis gegenüber US-Aktien.