Flughafen Karlsbad soll an tschechischen Staat überführt werden
TU Liberec und Kreiskrankenhaus wollen Innovationszentrum für KI aufbauen
Tschechien lehnt finnischen Vorschlag schärferer EU-Visumsbestimmungen für Russen ab
Visegrád-Länder wollen EU-Gelder für niedrigere Industriestrompreise nutzen
Das Wetter am Dienstag, 20. Oktober
Volleyball: Tschechien für Weltmeisterschaft der Männer 2027 qualifiziert
Das Abfischen des Teichs im mährischen Šumvald (Kreis Olomouc) war trotz der diesjährigen Wetterextreme ein voller Erfolg. Es gab ein vielfältiges Angebot an heimischen Süßwasserfischen – darunter Karpfen, Amur, Hecht, Zander, Wels und Schlei.
Am Freitag und Samstag haben in Tschechien die Stichwahlen stattgefunden, und damit ist die diesjährige Senatswahl beendet. Die Oppositionspartei Stan spricht von einem klaren Sieg, die Regierungspartei Ano von einer Katastrophe.
Der Historiker und Diplomat Jiří Šitler ist seit 2022 als Botschafter der Tschechischen Republik in Wien tätig. Seine diplomatische Laufbahn begann in der Kanzlei des Staatspräsidenten Václav Havel, wo er zwischen 1993 und 1997 zunächst in der Presseabteilung und anschließend im Referat für Außenpolitik arbeitete. Im Jahr 1997 wechselte Šitler in das Außenministerium, wo er sich unter anderem als Chefunterhändler maßgeblich für die Entschädigung der NS-Opfer einsetzte. Der Diplomat beleuchtet den steinigen Weg der deutsch-tschechischen Versöhnung und erklärt, worin Havels Vermächtnis heute beruht.
Vertreter von Literaturmuseen aus zehn Ländern tagen in Prag
Trotz Gegenwind: Mit größeren DAX-Verlusten rechnet kaum jemand. Die einen sehen in der Tech-Korrektur nur eine „selektive Neubewertung“, die anderen verweisen auf verbesserte Frühindikatoren, wieder andere sehen schon den Beginn der Jahresendrally.
Die verschlechterte Risikostimmung rund um US-Tech-Aktien hat Staatsanleihen wieder beliebter gemacht. Auch KI-Anleihen sind nicht mehr so gefragt. Ob die Entspannung bezüglich der Staatsanleihen anhält, ist aber ungewiss.
Steigende Inflation in den USA, neue Zinsspekulationen und ein stärkerer US-Dollar setzen den Goldpreis unter Druck. Für Michael Blumenroth sind die Entwicklung der US-Inflation und der Anleiherenditen derzeit die wichtigsten Einflussfaktoren für Gold.
Rund 20 Unternehmen sind dieses Jahr schon aus dem regulierten Markt ins Scale-Segment gewechselt oder wollen es tun. Die Kursentwicklung ist – gemessen am Scale All Share-Index – weiter überzeugend.
Nach dem starken dritten Quartal konsolidieren die großen Kryptowährungen. Auch die Nachfrage nach Krypto-Anlageprodukten hat nachgelassen. Trotz hoher Anleiherenditen und geopolitischer Risiken hält sich der Verkaufsdruck in Grenzen.
Die Diskussion um KI hält an, und so bleiben Halbleiter-ETFs umsatzstark. Manche kaufen, manche verkaufen. Die Wahl in Brasilien hat zudem den Blick in Richtung Lateinamerika gelenkt. Auch Rohstoffe und Kryptowährungen sind im Fokus.
Diese Anlageschwerpunkte sind neu im Handel: hochverzinsliche Unternehmensanleihen aus den USA, Faktorkonzepte für Aktien aus den USA und Europa, Halbleiterbranche weltweit.
Der Ölpreis gibt weiter den Takt vor. Zudem bleiben die KI-Bewertungen Thema. Neue Erkenntnisse darüber soll die Quartalsberichtssaison liefern. Die nimmt diese Woche an Fahrt auf.
Am 14. Oktober ersetzt die ProCredit Holding AG Nagarro im SDAX.
Nach dem Ausverkauf an den Staatsanleihen ist jetzt etwas Ruhe eingekehrt. Dennoch bleiben die Renditen hoch – und die Sorge um Frankreich hält an. Anleihen von kleineren und mittleren Unternehmen haben es da schwer.