Gut Heinrichshof im Wettbewerb „Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung“ geehrt

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat am 7. August 2018 das Gut Heinrichshof in Kleinröhrsdorf als weiteren Sieger des Wettbewerbs „Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung in Sachsen 2017/2018“ besucht und ihm...

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Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat am 7. August 2018 das Gut Heinrichshof in Kleinröhrsdorf als weiteren Sieger des Wettbewerbs „Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung in Sachsen 2017/2018“ besucht und ihm eine Urkunde und eine Stalltafel überreicht. Der Wettbewerb findet bereits seit 1992 alle zwei Jahre statt. Er wurde unter Schirmherrschaft des Staatsministers vom Sächsischen Landesbauernverband durchgeführt. In diesem Jahr war der Wettbewerb auf die Haltung von Legehennen sowie von Pferden ausgerichtet.

Gut Heinrichshof in Kleinröhrsdorf belegte den ersten Platz in der Kategorie „Pferdebetriebe“. Dieser Betrieb mit etwa 80 Pferden verfügt über ein gut durchdachtes System der Gruppenhaltung von Pferden. Neben Gruppenställen stehen den Pferden großzügige Ausläufe (Paddocks) und Koppeln zur Verfügung. Das Besondere des Betriebes sind die sogenannten „Paddock Trails“. Das sind eine Art Erlebnispfade für Pferde, die rund um ein Gelände führen und an verschiedenen Stellen Futterraufen, Salzlecksteine oder Wasserstellen enthalten. Weil die Pferde zwischen diesen Stellen wechseln, kommen sie in Bewegung und sind sehr aktiv. Unterschiedliche Böden, Steigungen oder Gefälle auf der Strecke sorgen außerdem für einen optimalen Hufabrieb. Bei der Einrichtung der gesamten Reitanlage und ihres Umfeldes wurde zudem Wert auf eine naturnahe Gestaltung gelegt.

„Die tierhaltenden Betriebe unternehmen sehr große Anstrengungen, um das Tierwohl immer weiter zu verbessern, auch mit hohen Investitionen“, so der Minister. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Landwirte dabei. Allein seit dem Jahr 2015 wurden 69 Maßnahmen abgeschlossen, die mit rund 15 Millionen Euro gefördert wurden. Die Gesamthöhe der Investitionen liegt bei 40 Millionen Euro. „Mit dem Wettbewerb wollen wir besondere Leistungen würdigen, in der Öffentlichkeit bekannt machen und eine Beispielwirkung bei anderen Betrieben auslösen“, sagte Schmidt weiter.

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