Hochwasserschutz wird verbessert

Im Zittauer Ortsteil Hirschfelde (Lkr. Görlitz) haben heute (Montag, 24. Juli 2017) Arbeiten an der Lausitzer Neiße begonnen. Zwischen der Wasserkraftanlage am ehemaligen Kraftwerk und der Bahnbrücke über...

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Im Zittauer Ortsteil Hirschfelde (Lkr. Görlitz) haben heute (Montag, 24. Juli 2017) Arbeiten an der Lausitzer Neiße begonnen. Zwischen der Wasserkraftanlage am ehemaligen Kraftwerk und der Bahnbrücke über die Neiße werden Sedimente aus dem Abflussprofil beräumt und eine Engstelle beseitigt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juli 2018 und kosten rund zwei Millionen Euro. Sie werden aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen finanziert.

Die Hochwässer der vergangenen Jahre haben an den Vorländern der Lausitzer Neiße viele Sedimente abgelagert. Dadurch ist der Flussquerschnitt eingeengt und die Hochwassergefahr verschärft. Damit Hochwasser künftig besser abfließen kann, werden die Ablagerungen an dem etwa 1,6 Kilometer langen Gewässerabschnitt abgetragen. Zusätzlich wird eine Berme, die auf Höhe der FIT Gmbh für eine Engstelle sorgt, zurückgebaut.

Außerdem wird der Böschungsfuß gesichert und die Böschung mit Wasserbausteinen instandgesetzt. Im Anschluss an die Bauarbeiten werden die Vorländer wieder begrünt.

Die Maßnahme ist mit den zuständigen Wasser-, Naturschutz-, und Fischereibehörden abgestimmt. Von der Deutsch-Polnischen Grenzkommission wird kontrolliert, dass die amtliche Uferlinie am Grenzfluss eingehalten wird.

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