Kinderarztpraxis weiterhin in guten Händen

Stefanie Schieber (re.) übernimmt im zweiten Halbjahr 2016 die Kinderarztpraxis von Brigitte Bollinger in der Maria-Grollmuß-Straße. Foto: Lausitzer Seenland Klinikum GmbH Die Kinderarztpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der...

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Stefanie Schieber (re.) übernimmt im zweiten Halbjahr 2016 die Kinderarztpraxis von Brigitte Bollinger in der Maria-Grollmuß-Straße. Foto: Lausitzer Seenland Klinikum GmbH

Die Kinderarztpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Maria-Grollmuß-Straße in Hoyerswerda erhält „Nachwuchs“. Stefanie Schieber übernimmt die Praxis im zweiten Halbjahr 2016.
Beide Kinderärztinnen sind sich einig: „Gemeinsam mit unseren Praxismitarbeiterinnen ziehen wir an einem Strang, um die medizinische Versorgung unserer Kinder und Jugendlichen weiterhin zu gewährleisten.“ Die amtierende Kinderärztin Brigitte Bollinger (75) übergibt in der zweiten Jahreshälfte 2016 die Praxis im Ärztehaus am Lausitzer Seenland Klinikum an ihre Nachfolgerin Stefanie Schieber (35). „Um die Übergabe optimal zu gestalten, wird es Mitte 2016 einen Zeitraum geben, in dem wir gemeinsam vor Ort sind und die jungen Patienten behandeln“, freut sich Schieber auf ihr neues Tätigkeitsfeld.
Die gebürtige Senftenbergerin hat bereits seit 2006 in der Kinderklinik am Hoyerswerdaer Krankenhaus, damals bei Chefarzt Dr. Helmuth Schmidt, heute  bei Chefärztin Dr. Petra Jesche, gearbeitet. Zudem ist sie in der Kinderarztpraxis ein bekanntes Gesicht. Vor acht Jahren hat sie hier bereits Vertretung gemacht und Geschmack daran gefunden: „Die Tätigkeit unterscheidet sich enorm. In der Klinik kann man sich mehrfach täglich ein Bild vom Gesundheitszustand der Patienten machen sowie den Therapieerfolg engmaschig kontrollieren. In der Arztpraxis muss man seine Sinne einsetzen und auf die Mitwirkung der Eltern vertrauen.“ Der Kinderärztin ist es besonders wichtig, die Eltern mit einzubeziehen und sie über die Therapieschritte zu informieren. „Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kindern und den Eltern ist absolut wichtig. Oft muss man auch Vermittler zwischen Eltern und Kind sein. Ein krankes Kind verhält sich häufig völlig anders und braucht andere Nähe und Zuwendung.“
Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin möchte sich insbesondere im Bereich der Hauterkrankungen fortbilden. „Die Praxis soll sich weiterhin gut etablieren. Für die tolle Vorarbeit möchte ich daher meiner liebevollen Kollegin Brigitte Bollinger danken“, betont Schieber. „Auch die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit der hiesigen Kinderklinik setzen wir fort.“ Aktuell befindet sie sich mit ihrer sieben Monate jungen Tochter und dem vier Jahre jungen Sohn in Elternzeit.
Kinderärztin Bollinger resümiert über ihre langjährige Tätigkeit: „Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, ist einfach schön. Natürlich prägen einen die teils schweren Schicksale, die unsere Patienten in jungen Jahren erleben müssen, aber der freudige Teil überwiegt.“ Die gebürtige Magdeburgerin war bereits in der damaligen DDR in einer sogenannten Poliklinik tätig. Ihren medizinischen Werdegang setzte sie in einer Kinderklinik sowie als niedergelassene Ärztin mit eigener Praxis fort. In den vergangenen Jahren war sie als Kinderärztin in der Hoyerswerdaer Kirchstraße im Gebäude des Augen-MVZ tätig und später als Praxisvertretung in Spremberg tätig. „Stefanie Schieber ist eine liebevolle und engagierte Fachärztin. Sie wird die Kinderarztpraxis gemeinsam mit den beiden Mitarbeiterinnen sicherlich sehr gut etablieren können“, freut sich Bollinger.

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