Landskron Görlitz stellt sich neu auf

Geschäftsführer Technik und Braumeister Matthias Grall. Bildquelle: PR Landskron-Bier steht unter anderem für ehrliches, traditionelles Brauhandwerk von höchster Qualität – so jedenfalls ist das Bild, das man bei...

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Geschäftsführer Technik und Braumeister Matthias Grall. Bildquelle: PR

Landskron-Bier steht unter anderem für ehrliches, traditionelles Brauhandwerk von höchster Qualität – so jedenfalls ist das Bild, das man bei der Landskron BRAU-MANUFAKTUR von der eigenen Marke hat. Inwieweit dieses Bild auch noch mit der Wahrnehmung des Verbrauchers übereinstimmt, wurde im Rahmen einer qualitativen Erhebung zum Standing der Marke beim Biertrinker überprüft. Die Ergebnisse dieser Studie waren Ausgangspunkt für grundlegende Veränderungen am Markenbild. „Wir bei Landskron hatten das Gefühl, dass etwas geändert werden müsste, dass die Art und Weise, wie die Marke wahrgenommen wird, nicht ganz dem entspricht, für das wir in unserem Selbstverständnis stehen“, erläutert Manfred ten Bosch, Geschäftsführer der Landskron BRAU-MANUFAKTUR, den Gedanken hinter der Marktanalyse, die bereits Ende letzten Jahres in Auftrag gegeben wurde.

Nachdem ten Bosch die Funktion als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb zum 1. März diesen Jahres übernommen hatte, wurden die Ergebnisse der Analyse in der Geschäftsführung der Brauerei intensiv beraten. Dabei wurden zentrale Elemente der Sortiments- und Markenpolitik grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt und Ausgangspunkte für die zukünftige Veränderung geschaffen.

Zu den zentralen Ergebnissen der Analyse gehören vor allem Erkenntnisse zur Positionierung im Marktumfeld und zur Außenwahrnehmung der Marke. Das Landskron-Bier zeichnet sich demnach durch gute Bekanntheit und Glaubwürdigkeit aus. Die Kunden schätzen den Manufakturgedanken, der sich daher auch als Kaufkriterium herauskristallisiert hat. Das Markenbild ist trotzdem als eher unspezifisch identifiziert worden, was offenbar auf die Bandbreite an verschiedenen Botschaften zurückzuführen ist. Das Landskron-Etikett dagegen ist kein Träger einer direkten Botschaft, weswegen auch die visuelle Gestaltung der Flaschen als möglichen Ansatzpunkt für Veränderungen bestimmt wurde. Bezogen auf die Zielgruppe, wurde der „typische“ Landskron-Konsument, vor allem auch im Vergleich mit der direkten Konkurrenz, als ostdeutscher Selbermacher identifiziert.

Bei der Landskron BRAU-MANUFAKTUR konzentriert man sich im Zuge der Neuaufstellung daher nun verstärkt auf die Betonung des eigenen Images: „Wir sind eine Manufaktur, die durch regionales, ehrliches Handwerk und nach überliefertem Brauverfahren köstliches Bier herstellt“, so Matthias Grall, Geschäftsführer Technik und Braumeister.

Ten Bosch weiter: „Diesem Umstand wurde auf den neuen Rückenetiketten detailliert Rechnung getragen. Mit der neuen Gestaltung stellt Landskron neben dem bewährten qualitativen Genuss nun auch optisch für unsere Kunden einen Leckerbissen dar“.

So sind zum Beispiel die farbliche Gestaltung und die Schriftart neu. Außerdem wird das Bier ab sofort in 0,5-Liter-Longneck-Flaschen verkauft und ist auch im 11-er-Kasten oder aber als handlicher Sixpack erhältlich.

„Wichtig war uns bei allen Veränderungen, dass wir auf die Wünsche des Landskron-Liebhabers Rücksicht nehmen und den Veränderungsprozess als Evolution und nicht als Revolution betrachten. Der Markenkern ist und bleibt aber derselbe: Landskron ist das Bier für alle, die regionale, bodenständige und traditionelle Braukunst schätzen“, so ten Bosch abschließend.

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