Polizei: Friseurgeschäfte werden ausgeraubt

Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen berichtet über vermehrte Einbrüche in Friseurgeschäfte im Stadtgebiet von Bautzen. Allein in den Monaten Juni und Juli drangen unbekannte Diebe in sechs verschiedene...

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Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen berichtet über vermehrte Einbrüche in Friseurgeschäfte im Stadtgebiet von Bautzen. Allein in den Monaten Juni und Juli drangen unbekannte Diebe in sechs verschiedene Salons ein und verursachten dabei zum Teil erheblichen Sach- und Stehlschaden. Die Täter haben es vor allem auf die Tageseinnahmen der Läden sowie hochwertige technische Geräte abgesehen.

Bautzen, An der Petrikirche

07.07.2017, 18:30 Uhr – 08.07.2017, 08:30 Uhr

 

Vergangenes Wochenende ereignete sich der bisher drastischste Vorfall. Unbekannte Täter hebelten in der Nacht zu Samstag mehrere Türen und Fenster eines Friseurgeschäfts in Bautzen, An der Petrikirche auf. Die Diebe drangen in die Verkäufsräume ein und entwendeten mehrere Friseurscheren, ein Tablet der Marke ASUS sowie Bargeld. Die Eigentümerin bezifferte den Stehlschaden mit insgesamt knapp 2.500 Euro. Weiterhin entstand Sachschaden an den Türen, am Fenster sowie an der Kasse des Friseurgeschäftes.

 

Bautzen, Löbauer Straße

11.07.2017, 19:00 Uhr – 12.07.2017, 08:00 Uhr

 

In der Nacht zu Mittwoch sind Unbekannte in Bautzen in ein Friseurgeschäft an der Löbauer Straße eingedrungen. Sie durchwühlten die Räumlichkeiten und entwendeten die Kasse. Die Eigentümerin schätzte den Stehlschaden auf etwa 600 Euro, den Sachschaden bezifferte sie mit rund 50 Euro.

Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen hat die Ermittlungen in allen Fällen aufgenommen und prüft Zusammenhänge.

Aufgrund der zurückliegenden Einbrüche rät die Polizei:

  • Möglichst kein Bargeld nach Ladenschluss im Geschäft zu belassen und die Kassen zu jeder Zeit geschlossen zu halten.
  • Hochwertige, technische Geräte nicht offen im Verkaufsraum liegen zu lassen und nach Möglichkeit zu verschließen.
  • Einbruchshemmende Türen und Fenster einbauen und diese stets abschließen.

Die Ansprechpartner der polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Görlitz stehen Betroffenen oder Interessierten unter anderen zu Themen der Kriminalprävention und Sicherungstechnik  gern unter der Rufnummer 03581 468-4022 zur Verfügung.  (tb)

 

Unter Drogen, ohne Fahrerlaubnis und mit Pistole am Steuer

BAB 4, Görlitz – Dresden, Parkplatz Rödertal

11.07.2017, 10:05 Uhr

Eine Streife der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) Bautzen hat am Dienstagmorgen auf der BAB 4 bei Ohorn einen unter Drogeneinfluss stehenden und mit einer Pistole bewaffneten Autofahrer gestoppt. Bei der Kontrolle des im Raum Riesa zugelassenen Mercedes war dem 34-jährigen Fahrer ein Cliptütchen mit Crystal aus der Hosentasche gefallen. Ein Schnelltest verriet, dass der Mann auch Drogen konsumiert hatte. Er war zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Diese war ihm bereits behördlich wegen einer Vielzahl an Straftaten entzogen worden. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Zivilfahnder neben dem Fahrersitz griffbereit eine geladene Schreckschusspistole. Die Beamten stellten die Drogen sowie die Schusswaffe sicher, untersagten dem Mann die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme. Seiner polizeilichen Akte werden nun weitere Straftaten wegen der Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz und Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzugefügt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (tk)

 

Geschwindigkeit kontrolliert – Fall 1

BAB 4, Dresden – Görlitz, zwischen den Anschlussstellen Salzenforst und Bautzen-West

11.07.2017, 20:45 Uhr – 12.07.2017, 03:00 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch hat der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion auf der BAB 4 zwischen den Anschlussstellen Salzenforst und Bautzen-West das Tempo der Reisenden kontrolliert. Auf dem Streckenabschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Binnen rund sechs Stunden fuhren 138 Fahrzeuge schneller als erlaubt in Richtung Görlitz. In etwa jedem zweiten Fall wird nicht nur ein Verwarngeld, sondern ein Bußgeld mit Punkten oder einem Fahrverbot folgen. Der Fahrer eines Audi wurde mit 180 km/h „geblitzt“. Für die Überschreitung von 60 km/h sieht der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog zur Ahndung einen Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister vor. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird die betroffenen Fahrzeughalter in den kommenden Wochen anschreiben. (tk)

 

Auf Sattelzug aufgefahren

 BAB 4, Görlitz – Dresden, zwischen der Anschlussstelle Salzenforst und der Rastanlage Oberlausitz-Nord

12.07.2017, gegen 05:30 Uhr

Mittwochmorgen ist auf der BAB 4 zwischen der Anschlussstelle Salzenforst und der Rastanlage Oberlausitz-Nord ein Kleintransporter auf das Heck eines Sattelzuges aufgefahren. Offenbar hatte das Gespann vor einem Stauende gebremst, was der 22-jährige Fahrer des nachfolgenden Renault Master offenbar nicht rechtzeitig bemerkte. Bei der Kollision wurde der junge Mann wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Nach einer ambulanten Behandlung in einem Klinikum konnte er dieses noch am Vormittag wieder verlassen. Der 52 Jahre alte Fernfahrer im Führerhaus des DAF blieb unverletzt. Aus dem Kleintransporter waren infolge des Aufpralls zahlreiche Pakete auf die Fahrbahn gefallen. In diesen befanden sich elektronische Geräte. Ein Havariekommissar schätzte den Schaden an der Ladung auf etwa 170.000 Euro. Der Kleintransporter selbst erlitt Totalschaden. Der Unfallschaden an dem Renault und dem in der Ukraine zugelassenen Sattelzug wurde in Summe mit rund 60.000 Euro beziffert. Zur Unfallaufnahme und Bergung der beiden Lkw blieben beide Fahrspuren in Fahrtrichtung Dresden für kurze Zeit voll gesperrt. Anschließend leitete die Autobahnpolizei den Verkehr in Fahrtrichtung Dresden einspurig an der Unfallstelle vorbei. (tk)

 

Geschwindigkeit kontrolliert – Fall 2

Hochkirch, OT Plotzen, B 6

11.07.2017, 06:45 Uhr – 11:45 Uhr

Dienstagvormittag hat der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion in Plotzen das Tempo der Durchfahrenden gemessen. Erst vor wenigen Wochen hatten zwei junge Löbauer an selber Stelle einen automatischen „Starenkasten“ aus der Verankerung gerissen und so unbrauchbar gemacht. Die Messung am Dienstag ergab, dass in beiden Fahrtrichtungen binnen fünf Stunden rund 1.600 Fahrzeuge auf der Bundesstraße durch die kleine Ortschaft fuhren. Vier waren schneller als erlaubt unterwegs, darunter zwei in Tschechien zugelassene Lkw. Diese rollten mit 70 km/h durch Plotzen, 50 km/h wären erlaubt gewesen.

Die B 6 wird zwischen Löbau und Bautzen neben Ortsansässigen und Durchreisenden insbesondere vom Schwerlastverkehr befahren. Ein Großteil der Lkw kommt aus der Tschechischen Republik oder ist auf dem Weg dorthin und nutzt die Bundestraße, da der Ausbau der B 178 zur BAB 4 seit Jahren brach liegt. Die Route von Löbau nach Bautzen ist zudem mautfrei, die Durchfahrt ist für Lkw erlaubt und kürzer, als der für die Anwohner der Ortschaften an der B 6  wünschenswerte Umweg über die BAB 4.

Die Polizei wird auch zukünftig stichprobenweise die Geschwindigkeit auf der vielbefahrenen Strecke kontrollieren. (tk)

 

Auseinandersetzung beim Stauseefest

Sohland an der Spree, Am Stausee

11.07.2017, gegen 11:10 Uhr polizeilich bekannt

Am Dienstagvormittag wurde der Polizei per E-Mail ein Sachverhalt mitgeteilt, welcher sich bereits am vergangenen Wochenende im Rahmen des Stauseefestes in Sohland an der Spree zugetragen haben soll. Dabei sei es in der Nacht zu Samstag zu einer Körperverletzung von zwei Asylbewerbern im Alter von 19 und 25 Jahren gekommen. Mehrere bisher unbekannte Personen sollen die Geschädigten tätlich angegriffen und verletzt haben. Es sei auch mit Schlagringen auf die beiden eingeschlagen worden. Die Täter sollen zudem die Brieftaschen der zwei jungen Männer entwendet haben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den näheren Umständen des Vorfalls sowie zu der Frage, warum die Tat erst jetzt gemeldet wurde, aufgenommen. (tb)

 

Diebstahl aus Lagerhalle

Neschwitz, Am Tiergarten

10.07.2017, 17:45 Uhr – 11.07.2017, 09:15 Uhr

Unbekannte Täter zerstörten in Neschwitz in der Nacht zu Dienstag eine Scheibe der Lagerhalle einer Spedition an der Straße Am Tiergarten und drangen in die Räume ein. Sie entwendeten daraus neun Waschmaschinen und weiteres Zubehör. Der Stehlschaden konnte noch nicht beziffert werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro. (tb)

 

Alkoholfahrt endet im Vorgarten

Arnsdorf, Kleinröhrsdorfer Straße

12.07.2017, gegen 04:30 Uhr

Ein dumpfer Knall weckte am Mittwochmorgen einen Hausbesitzer in Arnsdorf aus dem Schlaf. Ein Blick aus dem Fenster verhieß nichts Gutes. Ein Pkw hatte einen Grundstückszaun an der Kleinröhrsdorfer Straße durchbrochen und parkte direkt auf dem Beet des Vorgartens. Wie sich kurz darauf herausstellte, hatte ein 26-Jähriger offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren und kam so von der Straße ab. Polizeibeamte des örtlichen Reviers kamen der vermutlichen Ursache schnell auf die Spur. Der junge Mann hatte wohl zu tief ins Glas geschaut. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,7 Promille. Eine Fahrerlaubnis hatte der Alkoholsünder auch nicht. Der Verkehrsdienst des Polizeireviers führt die Ermittlungen zu dem Unfallgeschehen fort. (tb)

 

Verfolgungsfahrt kann schnell beendet werden

Radeberg, Pulsnitzer Straße

12.07.2017, 01:00 Uhr

Polizisten des örtlichen Reviers wollten in Radeberg in der Nacht zu Mittwoch den Fahrer eines Suzuki Swift kontrollieren. Doch dem Mann stand nicht der Sinn nach einer Unterhaltung mit den Beamten. Er ignorierte das Anhaltesignal und flüchtete vor den Polizisten. Die anschließende Verfolgungsfahrt dauerte jedoch nicht lang. Bereits einige Straßen weiter konnten die Ordnungshüter den Wagen stoppen. Wie sich herausstellte, war der 32-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Weiterhin schlug ein Drogentest positiv auf Crystal an. Der Suzuki war zudem nicht für den Verkehr zugelassen. Der Verkehrsdienst des Polizeireviers hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (tb)

 

Damenfahrrad entwendet

Arnsdorf, OT Fischbach, Johann-Joachim-Kaendler-Straße

11.07.2017, 6:00 Uhr – 14:00 Uhr

Unbekannte Täter entwendeten am Dienstagvormittag in Arnsdorf ein an der Johann-Joachim-Kaendler-Straße abgestelltes, weißfarbenes Damenrad der Marke Mifa Cult. Den Schaden bezifferte die Eigentümerin mit rund 200 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tb)

 

Trickbetrüger geben sich als Enkel aus

Gleich mehrfach haben vermeintliche Trickbetrüger am Dienstagnachmittag versucht, lebensältere Damen in Hoyerswerda um ihr Erspartes zu bringen. Sie gaben sich in beiden bekannt gewordenen Fällen als Enkel aus und forderten Bargeld. Zu einer Übergabe oder einem finanziellen Schaden kam es nicht, da die Seniorinnen misstrauisch wurden und die Polizei verständigten.

Hoyerswerda, Juri-Gagarin-Straße

11.07.2017, gegen 17:30 Uhr

Der erste Fall trug sich am Dienstagsnachmittag gegen 17:30 Uhr zu. Die Unbekannten versuchten hier eine 77-jährige Dame um 30.000 Euro zu erleichtern. Als die Seniorin angab, nicht so viel Geld zu besitzen, fragte der Anrufer, ob er trotzdem vorbeikommen könne. Zu einem vereinbarten Treffen um 19:00 Uhr kam es jedoch nicht.

Hoyerswerda, Erich-Weinert-Straße

11.07.2017, gegen 17:40 Uhr

 Ein weiterer Versuch ereignete sich kurze Zeit später. Eine 84 Jahre alte Frau erhielt gegen 17:40 Uhr einen Anruf von ihrem vermeintlichen Enkel. Er benötigte für einen Fahrzeugkauf 12.000 Euro. Die Dame verfügte jedoch nicht über so viel Geld. Auch hier vereinbarte der Anrufer anschließend einen Termin mit der Seniorin um 19:00 Uhr, zu welchem allerdings keine verdächtigen Personen erschienen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Verdachts des Betruges in beiden Fällen aufgenommen. (tb)

 

Asylbewerber geraten aneinander

Hoyerswerda, Thomas-Müntzer-Straße

11.07.2017, 21:00 Uhr – 22:00 Uhr

Am Dienstagabend kam es vor einer Asylunterkunft in der Thomas-Müntzer-Straße in Hoyerswerda zu einer Auseinandersetzung zwischen Bewohnern des Heimes. Dabei schlugen zwei Tatverdächtige im Alter von 25 und 28 Jahren auf einen 36-jährigen Mann ein und verletzten diesen. Während des tätlichen Angriffs entwendeten die Täter dem Geschädigten eine Schachtel Zigaretten und 10 Euro Bargeld. Nach ersten Ermittlungen soll es bereits im Vorfeld zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten gekommen sein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tb)

 

Unfall mit zwei Schwerverletzten

B 96, zwischen Hoyerswerda und Elsterheide, OT Nardt, Abzweig Neuwiese

12.07.2017, gegen 05:45 Uhr

Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der B 96 zwischen Hoyerswerda und Nardt ein schwerer Verkehrsunfall. Der 59-jährige Fahrer eines Ford Focus übersah beim Abbiegen offenbar aufgrund der tiefstehenden Sonne einen Opel Astra (Fahrer 22). Es kam zur Kollision, wobei sich beide Personen schwer verletzten. Rettungswagen brachten die zwei Beteiligten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. An den zwei Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, welcher laut ersten Schätzungen insgesamt rund 15.000 Euro betrug. Die nicht mehr fahrbereiten Autos wurden abgeschleppt. Die Straße blieb aufgrund der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten in den Vormittagsstunden gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen. (tb)

 

Fußgänger angefahren und Verursacher verschwunden – Zeugen gesucht

 Hoyerswerda, Schöpsdorfer Straße

11.07.2017, 17:09 Uhr

Ein bisher unbekannter männlicher Radfahrer hat am Dienstagnachmittag gegen 17:09 Uhr einen Fußgänger, welcher im Bereich der Schöpsdorfer Straße in Hoyerswerda unterwegs war, angefahren. Der 66-Jährige kam zu Fall und verletzte sich dabei leicht. Der Radler verließ dennoch die Unfallstelle, ohne sich um den gestürzten Mann zu kümmern. Dieser wurde anschließend medizinisch behandelt und verständigte die Polizei.

Zeugen, die den Zusammenstoß, welcher sich in der Nähe des Treff 8 Centers in Hoyerswerda ereignete, beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Hoyerswerda unter der Rufnummer 03571 465-0  oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (tb)

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