Schlechte Zeiten für (einige) Bautzener Medien

Die Medienbranche, speziell die Druck- und Printbranche, sind von der Digitalisierung besonders betroffen. Das klassische Anzeigengeschäft bricht ein und die Zeitungsauflagen sind im freien Fall. Der Tod der...

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Die Medienbranche, speziell die Druck- und Printbranche, sind von der Digitalisierung besonders betroffen. Das klassische Anzeigengeschäft bricht ein und die Zeitungsauflagen sind im freien Fall. Der Tod der Branche kam mit dem Internet schleichend, aber nicht überraschend. Was erst die Großen z.B. 2012 Einstellung der Financial Times Deutschland (FTD) betraf, erfolgte später im Regionalen (2014 Einstellung Sächsischer Bote in Dresden) und im Lokalen wie die Einstellung der Printausgabe BautzenerBote Ende 2015. Viele Verlage, so auch der BautzenerBote.de, wandeln sich und investieren in neue Geschäftsfelder. Wir verlegen erfolgreich Nischenprodukte und bieten mehrere Dienstleistungen an.  Seit 2007 verkaufen wir die  beliebten Mosaik Hefte im Digedags Shop.

Leider ist das nicht allen so einfach möglich. Die Investitionen in der Druckbranche sind auf Jahre ausgelegt. Fehlentscheidungen bestraft der Markt besonders. Im Interview mit der SZ erklärt der ehemalige Geschäftsführer des Lausitzer Druckhauses Robert Czyzowski die Gründe seines Scheiterns und wie er als Unternehmer weiter tätig sein will. So plant er einen Umzug, weg von der Töpferstraße.

Vollkommen unabhängig von der Entwicklung des Lausitzer Druckhauses, wird auf das Schicksal eines Verlegers aus der Bautzener Region hingewiesen. Das Hochglanzmagazin „Filou Das Magazin“ war eine sehr interessante Erscheinung im Oberlausitzer „Medienrummel“. Nun scheint es ein Fall für das Finanzamt Bautzen zu sein.

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