Verkehrskontrollen in der Faschingszeit

Die Kernzeit des Faschings in der Oberlausitz ist jährlich wiederkehrend auch ein Thema der Verkehrssicherheit. Mit Beginn am Weiberfasching bis zum Morgen des Aschermittwochs ruhte daher das Augenmerk...

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Die Kernzeit des Faschings in der Oberlausitz ist jährlich wiederkehrend auch ein Thema der Verkehrssicherheit. Mit Beginn am Weiberfasching bis zum Morgen des Aschermittwochs ruhte daher das Augenmerk auch auf der Überwachung der Fahrtüchtigkeit aller Verkehrsteilnehmer. Immer wieder kommt es bei Unfällen zu schweren Personen- und hohen Sachschäden, nachdem Autofahrer alkoholische Getränke sowie Betäubungsmittel konsumiert haben und sich dennoch hinter das Steuer setzen. Schließlich kam es im genannten Zeitraum insgesamt zu sechs Verkehrsunfällen, bei denen jeweils einer der Beteiligten unter Alkoholeinfluss stand. Beamte der Polizeidirektion Görlitz hielten mehr als 400 Verkehrsteilnehmer im Landkreis Bautzen und Görlitz an. Insgesamt 27 Lenkern untersagten die Polizisten die Weiterfahrt. Die Promillegrenzen überschritten 22 Fahrzeuglenker, fünf konsumierten sogar Drogen. Ein 20-jähriger Opel-Fahrer in Kamenz hatte sogar beides intus. Der höchste gepustete Wert betrug umgerechnet 2,46 Promille.

Schirgiswalde, Bautzener Straße, 13.02.2018, 22:20 Uhr

Am späten Dienstagabend kontrollierten Beamte des Polizeireviers Bautzen einen Kraftfahrer. Der Nissan des Mannes sollte in Schirgiswalde gestoppt werden. Dieser entzog sich jedoch der Prüfung. Die Polizisten machten den Wagen wenig später im Ort ausfindig und griffen den 23-jährigen Lenker auf. Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann ergab einen Wert von umgerechnet 0,64 Promille. Der Fasching wird für ihn also noch ein Nachspiel in Form eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens haben. Der Betroffene wird Post von der Bußgeldstelle des Landkreises Bautzen erhalten. Ihn erwarten 500 Euro Bußgeld, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkt in Flensburg. (mu)

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