Schiebock-Hingucker in Schiebock

Bischofswerda, bekanntlich im Volksmund auch „Schiebock“ genannt, ist im Stadtbild um ein namensgebendes Gefährt reicher. Der eine oder andere hat es vielleicht schon entdeckt, denn der Schiebock ziert...

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Bischofswerda, bekanntlich im Volksmund auch „Schiebock“ genannt, ist im Stadtbild um ein namensgebendes Gefährt reicher. Der eine oder andere hat es vielleicht schon entdeckt, denn der Schiebock ziert seit Herbst letzten Jahres die Fassade der Stadt-Apotheke von Rainer Klotsche auf dem Altmarkt. Der Pharmazeut einte den einrädrigen Marktkarren mit dem Zunftzeichen der Apotheken.
Die Idee zu diesem Hingucker entstand bereits im Jubiläumsjahr 2017, als Bischofswerda sein 790-jähriges Bestehen feierte. Im Zuge des ausgerufenen Wettbewerbs, bei dem Bischofswerda den schönsten Schiebock in der Stadt suchte und prämierte, reichte der Apotheker die Entwurfsskizzen für sein neues Erkennungsmerkmal ein. Drei Jahre später löste er den Auftrag aus und die Metall- und Kunstschmiede Aurin GmbH machte sich ans Werk.
Die Arbeitsgruppe Tourismus und Kultur, die unter anderem daran arbeitet, den Schiebock als Markensymbol in der Stadt zu etablieren, und Oberbürgermeister Holm Große haben jetzt den Schiebock der Stadt-Apotheke zum „Schiebock des Jahres 2020“ gekürt. Die persönliche Ehrung von Rainer Klotsche und die Überreichung der Auszeichnungsplakette erfolgt, wenn es die aktuelle Pandemie-Situation mit ihren Beschränkungen zulässt.
Die AG ermutigt auch im neuen Jahr alle Bürgerinnen und Bürger, weitere originelle Schieböcke zu entwickeln und entstehen zu lassen.

Foto: Stadt Bischofswerda.

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