Tschechien zieht deutsche Maschinenbauer an

Deutsche Firmen sehen ein großes Wachstumspotenzial für den tschechischen Maschinenbaumarkt. Am 8. November präsentierten sich in Prag auf dem bilateralen Forum „Maschinenbau“ der DTIHK elf deutsche Unternehmen. Der...

1960
1960

Deutsche Firmen sehen ein großes Wachstumspotenzial für den tschechischen Maschinenbaumarkt. Am 8. November präsentierten sich in Prag auf dem bilateralen Forum „Maschinenbau“ der DTIHK elf deutsche Unternehmen.

Der Maschinenbau gilt seit Jahren als Wachstumstreiber der tschechischen Wirtschaft. Der Löwenanteil des deutsch-tschechischen Außenhandels entfällt auf diese Branche. „Der Maschinenbau in Tschechien bietet sehr viele Geschäftschancen. So sehen es auch deutsche Maschinenbauer, für die wir im Rahmen des Forums mehr als 80 individuelle Kooperationsgespräche vermitteln konnten“, meint Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK.

„Die Branche hat in Tschechien ein hohes Potenzial, weil hier gerade der Maschinenbau und die Metallzerspanung hoch angesiedelt sind und hier auch hochwertige Teile gefertigt werden, für die wiederum hochwertige Werkzeuge benötigt werden“, sagt Jürgen Kästner, Kästner Präzisionswerkzeuge GmbH.

Geräte für die Dichtheits- und Funktionsprüfung herzustellen, ist eine der Hauptaufgaben der Zeltwanger GmbH. „Tschechien kann ein interessanter Markt sein. Wir suchen Zielmärkte, aber auch Zulieferer“, erklärt Mauro de Simon, Geschäftsbereichsleiter Technik & Entwicklung, seine zwei Ziele: „Aber noch interessanter wären für uns Dienstleister, z. B. Programmierer, Konstrukteure, Ingenieurbüros, die hier arbeiten.“

„Die Möglichkeiten auf dem tschechischen Markt sind gigantisch“, meint auch der Geschäftsführer der Firma FRAMAT GmbH Christian Eyler. „Wir wollen hier zunächst einmal Fuß fassen, indem wir mit einem lokalen Partner unser After-Sales-Geschäft betreiben, und im zweiten Schritt unsere Kerngeschäfte mit diesen Partnern erweitern.“

Foto: Jaromír Zubák

Auch Interessant

In this article