Neues Auto für die Ortsfeuerwehr Goldbach

Am Sonntag, dem 25. August 2019, 11 Uhr, stellen die rund 30 aktiven Kameraden der Ortsfeuerwehr Goldbach ein neues Fahrzeug in Dienst. Interessierte Gäste können der Zeremonie im...

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Am Sonntag, dem 25. August 2019, 11 Uhr, stellen die rund 30 aktiven Kameraden der Ortsfeuerwehr Goldbach ein neues Fahrzeug in Dienst. Interessierte Gäste können der Zeremonie im Feuerwehrgerätehaus gern beiwohnen. Der Mercedes Sprinter wird als Kommandowagen eingesetzt und sorgt unter anderem dafür, dass der laut Brandschutzbedarfsplan geforderte Grundschutz des Bischofswerdaer Ortsteils nun eigenständig gesichert werden kann.

Das Fahrzeug mit dem Stern auf dem Kühler löst einen mittlerweile über 26 Jahre alten Opel Frontera ab, der seit Mai 2011 im Besitz der Ortsfeuerwehr war. Das neue Fahrzeug dient vorwiegend dem Zugführer als zweites Führungsfahrzeug für die gesamte Gemeindefeuerwehr Bischofswerda – einerseits zur Erkundung von Einsatzstellen, andererseits transportiert das Fahrzeug weitere Kräfte zur Einsatzstelle. Das zweite in Goldbach stationierte Fahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W), kann nur eine Mannschaftstärke von sechs Kameraden transportieren. Plus der sieben Floriansjünger im Kommandowagen wird nun die Gruppenstärke am Einsatzort erreicht und der Grundschutz für Goldbach eigenständig sichergestellt.

Für den zukünftigen Dienst optimal ausgerüstet wurde der Mercedes Sprinter bei einem Dresdener Feuerwehrspezialisten, der Fahrzeugausbau Fischer GmbH. Das Fahrzeug ist mit einer feuerwehrtechnischen Beladung ausgestattet, zum Beispiel mit Sicherungs- und Absperrmaterialien für Verkehrsunfälle, Funkgeräten, Notfallrucksack und Führungsmitteln. Vor allem bietet der Kommandowagen aber ausreichend Platz zum Führen der Kameraden durch den Einsatzleiter und/oder Zugführer bei Großschadenslagen vor Ort an der Einsatzstelle.

Die finanziellen Mittel für das dringend benötigte Feuerwehrfahrzeug stellte der Bischofswerdaer Stadtrat in den kommunalen Haushalt für 2019 ein. Der Freistaat Sachsen unterstützte die rund 69.000 Euro kostende Neuanschaffung mit der üblichen Festbetragsförderung von 22.000 Euro.

„Ganz besonders möchte ich den Kameraden danken, die den gesamten Beschaffungsprozess von Anfang an begleitet, mit Vernunft, Weitsicht und Verstand durchdacht und viel Zeit, Kraft und Scharfsinn aufgebracht haben“, erklärt Nicole Pietsch, die als Leiterin des Haupt- und Personalamtes der Stadt Bischofswerda auch für Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz zuständig ist. „Bedanken möchte ich mich auch für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindewehrleitung und Ortswehrleitung. Wir, die Gemeindewehrleitung und die Stadtverwaltung, wünschen eine allzeit gute und vor allem unfallfreie Fahrt!“

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