OB Ahrens äußert sich zum Pressesprecher

In den vergangenen Wochen wurde in Bautzen öffentlich über die Leitung des Amtes für Pressearbeit und Stadtmarketing diskutiert. Aus diesem Grund gibt Alexander Ahrens folgende Stellungnahme ab: „Grundsätzlich gehören...

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In den vergangenen Wochen wurde in Bautzen öffentlich über die Leitung des Amtes für Pressearbeit und Stadtmarketing diskutiert. Aus diesem Grund gibt Alexander Ahrens folgende Stellungnahme ab: „Grundsätzlich gehören Personalentscheidungen, egal welcher Art, in der Privatwirtschaft wie in der Verwaltung nicht in die Öffentlichkeit oder die Medien. Als Oberbürgermeister bin ich gleichzeitig oberster Dienstherr der Verwaltung und oberster Personalverantwortlicher. Als solcher muss ich regelmäßig auch schwere und zum Teil tiefgreifende Entscheidungen treffen, beispielsweise um Schaden von der Stadt Bautzen abzuwenden oder das gedeihliche Miteinander in der Verwaltung nicht zu gefährden. Das Amt des Pressesprechers ist unabhängig der Person, die es ausfüllt, einer der wichtigsten, zentralsten und vor allem engsten Mitarbeiter des Oberbürgermeisters.

In der Funktion als Pressesprecher arbeitet man loyal und vertrauensvoll mit dem Oberbürgermeister zusammen. Wenn dieses Vertrauen allerdings nicht mehr gegeben ist und beide Seiten sich der Sachlage bewusst sind, dass ein weiteres Zusammenarbeiten unzumutbar ist, so muss der Leiter der Verwaltung eine Entscheidung treffen. Wie aus den Medien entnommen werden konnte, lehnte der Hauptausschuss sehr knapp eine Kündigung ab. Das ist nach unserer Hauptsatzung das Recht der Stadträte – gleichwohl rein arbeitsrechtlich nicht zulässig. Allein der Sachverhalt, dass diese Personalie in die Medien getragen wurde, zeigt, warum aus Schutz dem Mitarbeiter und als Schutz der gesamten Verwaltung gegenüber bisher keine öffentliche Stellungnahme erfolgte. Zu den Gründen, die zu dem Mittel der Kündigung geführt haben, werde ich mich auch weiterhin aus Respekt der Person André Wucht gegenüber nicht öffentlich äußern. Gemeinsam wurde eine Lösung erarbeitet, wie eine Weiterbeschäftigung der Person innerhalb der Verwaltung, allerdings in einem anderen Dezernat, auch im Interesse der Stadträte durchgeführt werden kann.“

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